Relauch- und Jubiläumsausgabe

Zehn Jahre Monopol

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Monopol sieht jetzt moderner, klarer, leserfreundlicher aus – und behält doch seine unverwechselbare Identität als etablierte Größe. Neue Rubriken, neue Kolumnen und neue regelmässige Autoren wie der Direktor der Tate Modern in London, Chris Dercon, sowie die neue Stilkolumnistin Anne Waak tragen zum Profil von Monopol bei. Chefredakteur Holger Liebs: "Wir beschreiben Kunst nicht nur, wir erklären sie – und bleiben dabei immer experimentell. Schon wegen unserer zahlreichen künstlerischen Exklusivbeiträge."

In der Maiausgabe unterhält sich Maler Gerhard Richter mit Kurator Hans-Ulrich Obrist – und sagt: "Dass Schönheit in Verruf geraten ist, liegt auch daran, dass so viel hässliche Dummheit als schön hingestellt wird. Diese Vorbildkultur, die wir in Film und Fernsehen und in den Magazinen haben, zeigt eine Schönheit, die verlogen und verblödet ist. Vielleicht ist deshalb Hässlichkeit so sehr angesagt. Die Gesellschaft anästhesiert sich."

Außerdem in Monopol: Der Schriftsteller Jonathan Lethem lässt sich von den unheimlichen Fotografien des Künstlers Gregory Crewdson zu drei Kurzgeschichten inspirieren, Schauspieler James Franco gibt Tipps, wo man in New York am besten weinen, heiraten oder schlafen kann - und Monopol erzählt eine kleine Kulturgeschichte des Hipsterbartes. Dazu: Ein Special mit allen Infos zum Berliner Gallery Weekend.

Die Maiausgabe erscheint am Donnerstag, 24. April, und ist auch hier zu beziehen

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