Hallssons Kunst
Im Beitrag „Die Wüste bebt“ (Nr. 6/2005) über die kontroverse Kunstszene im texanischen Marfa wurde bedauerlicherweise die Abbildung eines Werkes ohne die Nennung des Künstlers abgedruckt.
Die Wandarbeit „BNA-VSA-USA-EEUU“ stammt von Hlynur Hallsson. Hatte doch der isländische Künstler bereits 2002 als Stipendiat der Chinati Foundation mit seinen Graffiti-Slogans wie „George W. Bush is an idiot“ bei der Bevölkerung der Wüstenkleinstadt für Unmut gesorgt. Diese war auch durch Hallsons Umkehr der Aussage, „George W. Bush is a good leader“, nicht endgültig zu versöhnen. Das Verhältnis der Einheimischen zu gesellschaftskritischer Kunst bleibt angespannt, wie in Monopol beschrieben. In der Zerstörung der Installation „Prada Marfa“ von Elmgreen & Dragset im Oktober 2005 fand die Entwicklung einen weiteren Höhepunkt: Die Skulptur wurde unter anderem von Unbekannten mit höhnischen Slogans besprüht – ein Stilmittel, das der Gastkünstler Hlynur Hallsson in Marfa schon drei Jahre zuvor zur Methode erhoben hatte.
Ein Jahr im Leben von Gerhard Richter. Erzählt von Alexander Kluge zum 80. Geburtstag des großen Malers
Die Künstler und das Kino: Mit Andy Warhol, Isa Genzken, Christian Marclay, Douglas Gordon u.v.m.
Ein Portfolio von Ron Galella
Im Porträt: Jeremy Shaw
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