Neuer Stadtplan zeigt Beuys-Spuren in Düsseldorf
Düsseldorf (dpa) - Ein verrußtes Ofenrohr, blaue Fensterscheiben und eine Eiche: Ein neuer Stadtplan führt zu Spuren und Wirkungsstätten des Künstlers Joseph Beuys.
«Das Werk von Beuys ist untrennbar mit den Orten verbunden», sagte Marion Ackermann, Direktorin der Kunstsammlung NRW, am Donnerstag über den Düsseldorfer Akademieprofessor (1921-1986).
Der in Krefeld geborene Beuys zog nach dem Zweiten Weltkrieg nach Düsseldorf und verbrachte dort sein gesamtes weiteres Leben. Neben Wohnhaus, Büro, Lehrstätten sowie Museen und Galerien, die Werke von Beuys ausstellten, führt der Stadtplan auch an die Orte der spektakulären Beuysschen Kunst-Performances.
Zu den besonderen Hinterlassenschaften des Ausnahme-Künstlers in Düsseldorf gehören eine von ihm 1983 selbst gepflanzte Eiche, ein «Loch» genanntes verrußtes Ofenrohr an der Kunsthalle und blaue Fensterscheiben in einem heute als Schmuckgalerie genutzten Wohnhaus. Die Kunstsammlung gibt den Faltplan zur Ausstellung «Joseph Beuys. Parallelprozesse» heraus, die am 11. September eröffnet wird.
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