Florian Mercker
Wenn’s in der Kunst grundsätzlich wird – wie viel ist ein Werk wirklich wert, wann eine Nachahmung ein Plagiat und was, bitte, ein irrevocable bid bei einer Auktion? –, dann konsultiert man am besten Florian Mercker.
Der 1972 geborene Anwalt, der in München lebt und arbeitet, durchdringt mit juristischem Scharfblick mühelos das rechtliche Dickicht des Betriebs und gibt in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ seit Langem Händlern und Sammlern Ratschläge. Für Christie’s-Chairman Lord Charles Hindlip war er ebenso tätig wie für Guggenheim-Mogul Tom Krens, dem er außerdem noch das Internetportal aufbaute. Inzwischen betreibt der Experte für Kunst- und Stiftungsrecht mit Partnern in München die Kanzlei Phidias Zitzewitz Mercker Wunsch und zeigt sich nebenbei bestens vernetzt, etwa in der Atlantik-Brücke, der Stiftung der Münchner Kunstakademie und an der Harvard University. Für Monopol durchleuchtet Mercker ab sofort aktuelle Fälle. Den Auftakt macht die anlässlich der New Yorker Rekordversteigerung eines Warhol-Selbstporträts entstandene Diskussion (ab Seite 105): Hat die Factory eigentlich Originale produziert – oder ist schon die Frage absurd?
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