Interpol

Eliasson lässt Island leuchten

In Island sagt man zu jedem Gebäude „Haus“.

von Silke Hohmann
22.07.2010

Egal, wie groß oder teuer es ist. Das gilt auch für solche mit den Dimensionen des Konzert- und Konferenzzentrums Harpa (sehr groß, sehr teuer). Dessen gewaltige Henning-Larsen-Architektur wird ummantelt von einer gläsernen Haut. Olafur Eliasson hat eine Gitterstruktur aus Glasbausteinen entwickelt, von denen an der Südfassade jeder einzelne mit einer Leuchtdiode versehen ist. Farbe und Helligkeit lassen sich steuern, die Wand wird zum bewegten Bild. „Weltweit wurde noch nie so viel LED in einer Konstruktion verwendet!“ freut sich der Betreiber der Konzerthalle in Reykjavík, die den wirtschaftlichen Kollaps wundersamerweise überstanden hat und damit zum Symbol der Wiederauferstehung Islands taugt: Das leuchtende Nationalhaus soll im Mai 2011 den übernatürlich langen Winter beenden.

ANZEIGE
AKTUELLES HEFT
Aktuelles Heft

Wie politisch ist die Kunst? Das Monopol-Spezial zur Berlin-Biennale

Kunststadt Berlin Wie geht es weiter? Das Galeristen-Streitgespräch

Gallery Weekend Julian Schnabel, Paul Graham, Kim Gordon u.v.m.

Mode Stil-Ikone Daphne Guinness

Monopol 05/2012
JETZT AM KIOSK, IM SHOP UND AUF DEM iPAD
Werden Sie Fan und folgen Sie uns
Fan Facebook
ANZEIGE