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Schuleröffnung in Schlingensiefs Operndorf

Am 8. Oktober kann die Schule von Schlingensiefs „Operndorf Afrika“ in Burkina Faso eröffnet werden.

27.09.2011

Dies vermeldete das Goethe-Institut am heutigen Dienstag. Die Schule, in der zukünftig etwa 50 Kinder unterrichtet werden, wurde nach Entwürfen des Architekten Francis Kéré in der Nähe von Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, errichtet. Mit ihrer Eröffnung ist der erste von drei Bauabschnitten des Projekts „Operndorf Afrika“ abgeschlossen, für das Christoph Schlingensief sich seit 2008 einsetzte.

Der Grundstein für das Dorf war im Februar 2010 gelegt worden. Wohn- und Arbeitseinheiten, ein Film- und Musikstudio, ein Gästehaus, ein Sportplatz, eine Krankenstation und ein Festspielhaus im Zentrum der Siedlung sollen noch entstehen. Seit Schlingensiefs Tod im August 2010 führt ein Beirat um Aino Laberenz, die Ehefrau des Künstlers, die inhaltliche Konzeption des Operndorfes weiter. Das Projekt finanziert sich maßgeblich aus Spenden und wird zudem vom Auswärtigen Amt, dem Goethe-Institut und der Kulturstiftung des Bundes gefördert. (monopol)


Christoph Schlingensief über sein Projekt „Operndorf Afrika“






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