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Hannover plant Neuauflage von "Made in Germany"

Hannover (dpa) - Parallel zur Weltkunstschau Documenta im kommenden Jahr in Kassel wird in Hannover erneut eine Ausstellung mit Gegenwartskunst gezeigt.

09.11.2011

Die von drei Museen geplante Schau «Made in Germany zwei» wolle die nachrückende Generation von Gegenwartskünstler in Deutschland zeigen, teilten die Organisatoren am Mittwoch mit. Nach einer erfolgreichen ersten Auflage 2007 wollen die hannoverschen Museen die Querschnittsschau zum Kunststandort Deutschland zu einem dauerhaften Pendant der alle fünf Jahre organisierten documenta entwickeln. Die Kasseler Ausstellung lockte 2007 rund 750 000 Besucher, nach Hannover kamen 61 000 Kunstinteressierte.

Bei «Made in Germany zwei» (17. Mai - 19. August 2012) sollen Werke von 40 einheimischen und ausländischen Künstler gezeigt werden, die in Deutschland arbeiten. Die Kuratoren hatten die Teilnehmer aus rund 400 Künstlern ausgewählt. Etwa die Hälfte stammt aus dem Ausland, die übrigen kommen aus Deutschland, die Mehrzahl arbeitet in Berlin. Neben dem Sprengel Museum sind der Kunstverein Hannover und die kestnergesellschaft an der Schau beteiligt.

«Die Ausstellung zeigt, dass in Hannover nicht nur die klassische Moderne gepflegt wird, sondern auch die zeitgenössische Kunst», sagte der Direktor des Sprengel Museums, Ulrich Krempel. «Die Nähe zur documenta ist gewollt, die documenta ist ein wunderbares Parallelereignis», meinte er. «Wir erhoffen uns einen fröhlichen Wettbewerb.» Man werde auch in Kassel für die Ausstellung werben.

«Ich weiß von dieser Ausstellung nichts, die haben mit uns keinen Kontakt aufgenommen», sagte documenta-Geschäftsführer Bernd Leifeld. «Die haben das Datum im Internet gefunden und machen nun eine Ausstellung.»

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