Architekt Niemeyer besichtigt Bauarbeiten
Rio de Janeiro (dpa) - Brasiliens Jahrhundert-Architekt Oscar Niemeyer (104) hat höchstpersönlich die Umbauarbeiten in dem von ihm 1984 erbauten Sambódromo besichtigt.
Gemeinsam mit Rios Bürgermeister Eduardo Paes fuhr er am Mittwoch bei heißen Temperaturen von 37 Grad in einem Golfcart durch das Tribünenstadium. «Ich bin zufrieden, dass eine Arbeit für das Fest des Volkes mit soviel Interesse abgeschlossen wird. Das macht mir richtig Freude», sagte Niemeyer, der im vorigen Dezember seinen 104. Geburtstag feierte.
In der Nacht zum Rosenmontag sowie zum Karnevalsdienstag werden erneut die besten Sambaschulen mit Zehntausenden Tänzerinnen und Tänzern, Musikgruppen und riesigen Karnevalswagen durchs «Sambódromo da Marquês de Sapucaí» ziehen. Durch den Umbau wurden die beiden gegenüberliegenden Stufentribünen angeglichen und 12 500 zusätzliche Plätze fürs Publikum geschaffen. Damit können dieses Jahr insgesamt 72 500 Jecken den Umzug live verfolgen. Das Stadion soll bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio für den Bogenschützen-Wettbewerb und die Marathonläufer genutzt werden.
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