London Festival läutet «Kultur-Olympiade» ein
London (dpa) - Mit einem berauschenden Spektakel von Musik, Tanz, Feuerwerk, Kunst und Pop ist am Donnerstag in Großbritannien der Höhepunkt der «Kultur-Olympiade» eingeläutet worden.
Über die nächsten zwölf Wochen bietet das «London 2012 Festival» das kulturelle Begleitprogramm zu den Olympischen Spielen: Yoko Ono, Ai Weiwei, Rihanna und Pina Bausch sind nur einige der großen Namen im Aufgebot der Kulturschaffenden. Festival-Chefin Ruth Mackenzie verspricht «ein einmaliges Erlebnis.»
Zum landesweiten Festivalauftakt gab es am Donnerstag in Schottland eine Konzertaufführung des berühmten venezolanischen Jugendorchesters Simon Bolivar. Bei dem «Big Noise» Konzert in einer Sozialsiedlung der Stadt Stirling spielten Kinder aus der Siedlung gemeinsam mit dem weltberühmten Orchester auf.
Über Lake Windermere im Lake District, in der nordenglischen Grafschaft Cumbria, sollte es am Abend ein Riesenfeuerwerk der französischen Straßenkunst-Truppe Les Commandos Percu geben. Eine Hüpfburg in Naturgröße des Steinkreises von Stonehenge, entworfen von dem Künstler Jeremy Deller, begann von Wales aus eine landesweite Tour.
An den mehr als 900 Veranstaltungen nehmen nach Angaben der Organisatoren über 25 000 Künstler aus allen 204 Olympia-Teilnehmernationen teil. Das Festival mit seinen zahlreichen kostenfreien Veranstaltungen ist nach Angaben von Mackenzie die Investition von 55 Millionen Pfund (68 Millionen Euro) wert. Es läuft bis nach Abschluss der Paralympischen Spiele am 9. September.
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