Skater-Museum zieht von Stuttgart nach Berlin
Stuttgart/Berlin (dpa) - Das nach eigenen Angaben erste und einzige Skateboard-Museum in Europa zieht 2013 von Stuttgart nach Berlin um, wie Jürgen Blümlein, einer der Museumsgründer, ankündigte.
Ein Grund ist, dass die Skater Ende des Jahres ihr derzeitiges Quartier in der baden-württembergischen Landeshauptstadt verlieren. Etwas Vergleichbares konnten sie laut Blümlein in der Stadt nicht finden. «Es ist natürlich schade für Stuttgart. Aber wir freuen uns auch auf den Wechsel.»
Blümlein lebt schon seit 2005 in Berlin und schätzt dort vor allem die jüngeren Touristen, die «schulklassenweise» kämen. «Touristisch macht der Umzug Sinn», sagte er. Das Museum bezieht nun 800 Quadratmeter im ehemaligen Stadtbad Wedding. Dort sollen die Boards neben Straßenkunstobjekten präsentiert werden. Auch zwei Trainingsrampen wollen die Museumsbetreiber aufstellen.
Das Museum zeigt rund 1000 Exponate - von den ersten Rollschuhen über die ersten Skateboards aus den 50-er Jahren, die noch stark vom Surfen beeinflusst waren, bis zu den schrillen Brettern der 80-er und 90-er Jahre. Es widmet sich auch den Einflüssen der Skater auf die zeitgenössische Kunst.
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