Interpol

Abwesenheitsnotiz: Ming Wong

"Ich gebe den Detektiv und die Femme Fatale"

Die Kunstwelt war im Urlaub. In der Serie "Abwesenheitsnotiz" baten wir Künstler um ein Lebenszeichen. Ming Wong reiste nach Los Angeles, San Francisco und Hong Kong, um dem Mythos Chinatown nachzuspüren

03.09.2012
Ming Wong als gefährliche Blondine, © Ming Wongzur Bilderstrecke
Ming Wong als gefährliche Blondine, © Ming Wong

"Diesen Sommer bin ich viel gereist. Im Juli habe ich in den Chinatowns von Los Angeles und San Francisco gedreht, im August ging es in Hong Kong weiter, trotz Taifun-Warnungen (wir warteten, bis der Sturm vorbeigezogen war). Die Dreharbeiten waren für das Projekt „After Chinatown“, in dem ich die Geschichte dieser Stadtviertel und ihre Verbindung mit dem Kino untersuche, vor allem mit dem Film Noir, wo Chinatowns häufig als Symbol von Verbrechen, dem Bösen und dem Unbekannten benutzt werden. Ich spiele sowohl den Detektiv als auch die Femme Fatale, die sich in diesem metaphorischen Raum bewegen. „After Chinatown“ wird bei der Liverpool Biennale gezeigt, die am 15. September beginnt."

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  • Ming Wong als gefährliche Blondine, © Ming WongMing Wong als Detektiv, © Ming WongLost in Chinatown, © Ming WongIn den Gassen Chinatowns... , © Ming Wong

Der Videokünstler Ming Wong, 1971 in Singapur geboren, wohnt in Berlin.

Abwesenheitsnotizen 2012: Michaela Melian Via Lewandowsky, Marc Bijl, Carsten Fock, Thomas Kratz, Yvonne Roeb, Ralf "Rocky" Ziervogel, Nevin Aladag, Tine Furler, Despina Stokou
Abwesenheitsnotizen 2011: Katja Strunz und Uwe Henneken, Bettina Allamoda, Albrecht Schäfer, Niklas Goldbach, M + M, Mischa Kuball, Marcel Odenbach, Christine Hill, Thomas Rentmeister, Tim Eitel

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