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Nach Kritik aus Berlin

Putin bekräftigt Antisemitismus-Vorwurf gegen Pussy Riot

Moskau (dpa) - Russlands Präsident Wladimir Putin hat seinen Antisemitismus-Vorwurf gegen die kremlkritische Punkband Pussy Riot noch einmal bekräftigt.

16.11.2012
Russlands Staatspräsident Wladimir Putin gin Moskau nach den 14. deutsch-russischen Regierungskonsultationen auf einer Pressekonferenz (Foto: dpa)
Russlands Staatspräsident Wladimir Putin gin Moskau nach den 14. deutsch-russischen Regierungskonsultationen auf einer Pressekonferenz (Foto: dpa)

Bei einer Kunstaktion der Gruppe in einem Moskauer Supermarkt seien Minderheiten verunglimpft worden, sagte Putin auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur am Freitag.

Mit Blick auf das Punkgebet von Pussy Riot in einer Kirche sagte Putin im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), er sei kein Experte für deutsches Recht - aber er habe gehört, dass in Deutschland auf eine ähnliche Aktion bis zu drei Jahre Haft stünden. Zwei der Kremlgegnerinnen sitzen wegen der Aktion im Straflager. Merkel hatte das harte Urteil kritisiert und gesagt, dass so etwas in Deutschland nicht vorstellbar wäre.

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