Russland fordert Ende von Beutekunst-Diskussion
Moskau (dpa) - Im Streit um russische Beutekunst aus Deutschland hat die Moskauer Führung ein Ende der Diskussionen gefordert.
«Was geschehen ist, ist geschehen», sagte Kulturminister Wladimir Medinski am Donnerstag auf eine Frage der Deutschen Presse-Agentur. Die Frage der verschleppten Kulturgüter - aus welchem Krieg auch immer - sei sehr schmerzhaft und sollte mit Vorsicht behandelt werden. Es sei besser, das Thema ruhen zu lassen. Andernfalls stelle sich auch die Frage nach der Rückgabe von Kunstschätzen aus britischen oder französischen Museen, sagte Medinski. Für Deutschland ist die Beutekunst eines der wichtigsten Probleme im bilateralen Verhältnis.
Die Bundesregierung beklagt seit langem einen Stillstand in den Verhandlungen. Russland sieht Beutekunst wie die Troja-Funde von Heinrich Schliemann oder den Eberswalder Goldschatz als Wiedergutmachung für Schäden aus dem Zweiten Weltkrieg. Ein Großteil der auf sowjetischen Befehl abtransportierten Kunstschätze lagert im Moskauer Puschkin-Museum. Nach Expertenschätzungen befinden sich in russischen Depots insgesamt rund eine Million Objekte.
- "Spannerfotos" in Ausstellung sorgen für Empörung in New York
18.05.2013 - Warhols «Four Marilyns» für gut 38 Millionen verkauft
17.05.2013 - SR-Medienkunstpreis an Berliner Künstlerin Claudia Brieske
17.05.2013 - "Times of London" listet die 50 besten Kunstmuseen
17.05.2013 - Malerin Julia Schmid erhält Sparkassen-Kunstpreis
17.05.2013 - Leck im Gemälde-Lager: Prado-Museum verschärft Sicherheit
16.05.2013 - Schwules Museum zieht in alte Berliner Druckerei
16.05.2013 - Auktionsrekord für Lichtenstein mit 56 Millionen Dollar
16.05.2013 - Auktionsrekord für Jean-Michel Basquiat
16.05.2013 - 58 Millionen: Auktionsrekord für Jackson Pollock
16.05.2013
Go West! Wo Berlins Zukunft liegt. Der Westen der Stadt erfindet sich neu
James Turrell Im Rausch des Lichts: Eine Reise in den Dschungel
Metahaven Das Amsterdamer Büro für Gestaltung erklärt Corporate Design für überflüssig
Die neue Lust am Handwerk Die Grenzen zwischen Handwerk, Design und Kunst verwischen, aber wo bleibt die gesellschaftliche Utopie?
Portfolio Candida Höfer Eine frühe Schwarz-Weiß-Serie zeigt die Künstlerin als Reisefotografin




