Staatsoper Wien
Hockneys Eiserner Vorhang
Seit 15 Jahren gestalten zeitgenössische Künstler den Brandschutzvorhang der Wiener Staatsoper. Jetzt hat der Brite David Hockney Hand angelegt
Möglicherweise ist es die größte Leinwand der Welt: Seit 1998 laden die Wiener Staatsoper und die Initiative museum in progress zeitgenössische Künstler ein, den Brandschutzvorhang zwischen Bühne und Zuschauerraum für eine Saison zu bespielen – eine Fläche von 176 Quadratmetern. Anfang dieser Woche stellte der Künstler David Hockney sein Wiener Monumentalgemälde vor: Es entstand, wie die jüngsten Arbeiten des Briten, am iPad, ist in zarten Rosa, Grün und Orange gehalten und zeigt eine Comic-hafte Guckkastenbühne.
Hockney ist der 15. Künstler der Ausstellungsreihe „Eiserner Vorhang", er wurde von einer internationalen Jury (Daniel Birnbaum, Akiko Miyake, Hans Ulrich Obrist) bestimmt. Den Auftakt bestritt Kara Walker, es folgten Künstler wie Matthew Barney, Thomas Bayrle, Rosemarie Trockel, Franz West oder zuletzt Cerith Wyn Evans, der den Vorhang mit einer Textarbeit bespielte. Die komplette Serie ist hier zu sehen: Museum in Progress
- David Hockney (Künstlerdatenbank)
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