Norweger feiern 150. Geburtstag von Maler Munch
Oslo (dpa) - Mit einer Feierstunde in Oslo beginnt am Mittwoch das norwegische Gedenkjahr zum 150. Geburtstag des Malers Edvard Munch.
Der Expressionist und Schöpfer weltberühmter Bilder wie «Der Schrei» war am 12. Dezember 1863 im mittelnorwegischen Løten zur Welt gekommen. Er vermachte vor seinem Tod 1944 in Oslo einen Großteil seiner Werke der Hauptstadt.
Bis zum eigentlichen Geburtstag Mitte Dezember soll Munch vor allem mit zahlreichen Sonderausstellungen im In- und Ausland gewürdigt werden. Zum Jubiläumsjahr nicht entschieden werden konnte der jahrelange, erbitterte Streit in Oslo um die Platzierung des Munch-Museums in Norwegens Hauptstadt. Das eigens gebaute und 1963 eröffnete Museum für Werke des Malers im Stadtteil Tøyen gilt als ungeeignet.
Es machte 2004 weltweit Negativ-Schlagzeilen, als bewaffnete Kunsträuber fast unbehindert hier ausgestellte Versionen der Munch-Hauptwerke «Der Schrei» und «Madonna» entwenden konnten. Beide Bilder wurden zwei Jahre später mit schweren Beschädigungen wiedergefunden. 2008 gab der Stadtrat grünes Licht für einen Neubau neben Oslos neuer Oper. Die Entscheidung wurde 2011 wieder rückgängig gemacht, was einen bis heute nicht entschiedenen, bitteren Streit zwischen Parteien und in der Öffentlichkeit ausgelöst hat.
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