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Nach Streit

Neues Haftlager für Pussy-Riot-Mitglied

Moskau (dpa) - Maria Aljochina (25) von der kremlkritischen Punkband Pussy Riot kommt nach ständigen Streitereien mit Aufsehern und Mithäftlingen in ein neues Straflager.

01.08.2013
Maria Aljochina von Pussy Riot (Foto: dpa)
Maria Aljochina von Pussy Riot (Foto: dpa)

Angaben ihrer Unterstützer vom Donnerstag zufolge soll die Mutter eines kleinen Sohnes den Rest ihrer zweijährigen Haftstrafe bis März 2014 in der Stadt Nischni Nowgorod absitzen. Die Aktivistin war mehrmals wegen Verstößen gegen die Lagerordnung verwarnt worden. Zuletzt war sie aus Protest gegen ihre Haftbedingungen sowie ihren Ausschluss von einer Gerichtsverhandlung elf Tage im Hungerstreik gewesen.

Aljochina hatte in der wichtigsten orthodoxen Kathedrale in Moskau gegen Kremlchef Wladimir Putin demonstriert. Daraufhin verurteilte ein Gericht sie sowie ihre Mitstreiterinnen Nadeschda Tolokonnikowa (23) und Jekaterina Samuzewitsch (30) am 17. August 2012 wegen Rowdytums aus religiösem Hass. Auch Tolokonnikowa sitzt noch in Haft, Samuzewitschs Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

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