Gehen und sehen: Die Pavillons - Island
Mit einer Malperformance und einem Musikvideo soll der isländische Pavillon, seit 2007 nicht mehr auf dem Biennale-Gelände, sondern in einem Palazzo am Canal Grande situiert, zum „Leuchtturm am Ende der Welt“ werden, kündigt Ragnar Kjartansson an.
In den Arbeiten des 1976 in Reykjavík geborenen Künstlers verbindet sich Romantik mit Absurdität. Während der sechs Biennale-Monate porträtiert Kjartansson mehrere Stunden am Tag einen nur mit Badehose bekleideten Mann, der unablässig Bier trinkt und Zigaretten raucht, während der Bilderstapel wächst und wächst. Majestätisch erheben sich auf der Leinwand nebenan die Rocky Mountains. In dieser Naturkulisse spielen der Künstler und ein Kollege mit einer Vielzahl von Instrumenten fremd klingende Countrymusik. 169 Tage Zweisamkeit.
Palazzo Michiel dal Brusà (2. Stock), Cannaregio 4391/A /Strada Nova,
www.cia.is/venice
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