Gehen und sehen: Die Pavillons - Mexiko
Die Liste von Teresa Margolles’ plakativen Hinwendungen zu dem, was der Tod übrig lässt, ist lang.
Seifenblasen aus Obduktionswasser sind darunter oder fehlgeborene Föten, die in minimalistischen Betonquadern eingeschlossen sind. Für den diesjährigen mexikanischen Pavillon führt die 1963 geborene Künstlerin ihre Klagen gegen die soziale und ökonomische Ungleichheit des Sterbens auf eine konkretere politische Ebene. Jährlich kommen Hunderte von Menschen im Drogenkrieg an der mexikanisch-amerikanischen Grenze um. Mit dem Blut einiger dieser Ermordeten hat Margolles eine gigantische Leinwand befleckt. Außerdem verteilt sie 10 000 Kreditkarten unter dem Biennale-Publikum – als Denkanstoß beim Kokslines bauen.
Palazzo Rota-Ivancich, Castello 4421,
www.mexicobienal.org
Ein Jahr im Leben von Gerhard Richter. Erzählt von Alexander Kluge zum 80. Geburtstag des großen Malers
Die Künstler und das Kino: Mit Andy Warhol, Isa Genzken, Christian Marclay, Douglas Gordon u.v.m.
Ein Portfolio von Ron Galella
Im Porträt: Jeremy Shaw
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