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Künstler Ginzburg läuft durch den Aralsee

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Der amerikanische Künstler Anton Ginzburg hat den halb ausgetrockneten Aralsee durchquert und in einem Film die Verlassenheit und Schönheit der Region festgehalten

Sie gilt als eine der größten vom Menschen verursachte Umweltkatastrophe: die zunehmende Austrocknung des Aralsees. Der Salzwassersee, gelegen zwischen Kasachstan und Usbekistan, zählte zu den viertgrößten Binnengewässern der Welt. Seit den 60er-Jahren verschwindet der See aufgund eines sowjetischen Bewässerungsprojektes, das seine Zuströme umleitete, um Baumwollplantagen in der umliegenden Wüste zu bewässern. Der amerikanische Künstler und Filmemacher Anton Ginzburg hat den See überquert und in seinem Film "Walking The Sea" die Verlassenheit und Schönheit des Gebiets festgehalten. Wegen natürlichen Klimaveränderungen in der Vergangenheit hat sich der  Umfang des Aralsees schon oft verändert. Anton Ginzburg spielt mit der Theorie, dass der See schon mehrfach verschwunden ist, um immer wieder neu aufzutauchen.

Zum jetzt erscheinenden Bildband "Walking the Sea" zeigt das Babylon Kino in Berlin Mitte mit Anwesenheit des Künstlers den gleichnamigen Film. Ein weiterer Film Ginzburgs,"Hyperborea", wird auch zu sehen sein. Darin begibt sich der Künstler auf die Suche nach dem paradiesischem Ort Hyperborea, der in griechischen Mythen von Homer, Hesiod und Herodot als ein Ort purer Glücksseligkeit beschrieben wurde.

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