Marie Kaiser in der Galerie Kwadrat

Was wir essen, zeigt wie viel wir wert sind

03/10/2016 - 16:56

Die Stillleben von Caitlin Levin und Henry Hargreaves setzen uns ganz nüchtern die Ungerechtigkeit der Welt vor.

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Anika Meier

10 Tipps

Museen auf Instagram

02/29/2016 - 18:41

Zehn Museen und Ausstellungshäuser, denen man auf Instagram folgen sollte

Ein Kurator sagte im Rahmen einer Podiumsdiskussion vor einigen Wochen: "Wir werden ja hier auch für etwas bezahlt. Wir werden nicht dafür bezahlt, dass wir die Jugend bespaßen. Wir werden dafür bezahlt, Bildungsarbeit für nachfolgende Generationen zu leisten." Auf dem Podium in der Staatlichen Kunsthalle ging es um Museen und soziale Medien, es sollte darüber gesprochen werden, wie Bilder in den sozialen Netzwerken verwendet werden und wie das Internet die Funktion des Museums verändert. Der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich versuchte auf dem Podium zu vermitteln, dass Museen in den sozialen Medien sogar einen Vorsprung haben müssten, dass sich die Aufgaben des Kurators sogar bis in die sozialen Medien verlängern könnten, da beide, Museum und Kurator, eigentlich schon immer mit Bildern arbeiten.

Die Podiumsdiskussion auf YouTube:

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Kenny Schachter

Kenny Schachter's Fact & Fiction

Why Gstaad Is the Perfect Context for James Franco's "Resort Paintings"

02/22/2016 - 13:32


Hello Magazine, Art World Edition
After my recent article on the art and art scene in St. Moritz, returning with a piece on Gstaad, I am beginning to resemble an upstart art world Taki Theodoracopulos the social swirl chronicler, who happens to reside in Gstaad, the jet-setting abode that has at one point or another been home to Liz Taylor, Sir Roger Moore, Balthus, Roman Polanski, Steve Wynn, George Soros, and loads of others. But when a friend called with similar aged kids and offered—an invite is an invite—I would have been an idiot not to seize such a guesting opportunity in high season and jumped at the chance. Gstaad and St. Moritz, respectively French and German speaking, are poles apart geographically and in other ways.

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Die Monopol-Redaktion

Berlinale-Tagebuch

In der Pause wird gestritten

02/18/2016 - 18:38

Vier, fünf Leute sind wir, eine kleine Gemeinschaft von leicht schläfrigen Filmkritikern, die sich spätmorgens während der Berlinale in einem Café einfinden. Man hat die Neun-Uhr-Presseaufführung der Wettbewerbsschiene gesehen und schiebt sich dann zur mittäglichen Presseaufführung wieder in die Filmabfertigungshalle namens Berlinale-Palast.

Aber zwischendurch der Kaffee. Und immer kleine Auseinandersetzungen. Ob die Performance Jude Laws als genialischer Schriftsteller Thomas Wolfe subtil oder aufgeblasen-theatralisch war ("Genius"). Oder: Was Bjarne Mädel mit Julia Jentsch in "24 Wochen" getrieben hat, war doch kein Analverkehr! Entgegnung: Doch! Astreiner Analverkehr! Oder: Deine oberkritische Art nervt! Antwort: Besser als so eine Filmversteherin wie Katja Nicodemus – die ja immer alles gut findet! Retourkutsche: Hast wohl nicht auf das Berlinale-Ranking im Tagespiegel geguckt, Nicodemus bewertet "Alone in Berlin" mit "sehr schlecht"!!

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Julian Rosefeldt: Manifesto

02/17/2016 - 14:31

Der Hamburger Bahnhof hat Cate Blanchett gleich in zwölffacher Ausführung im Sortiment. Mal als Börsenmaklerin, Punkerin, spießige Mutter oder Obdachloser.

http://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/art_aber_fair/julian-rosefeldt--manifesto.html

 

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Anika Meier

Stephen Shore und Instagram

Dialog mit der Jugend

02/16/2016 - 15:17

Stephen Shore, einer der bedeutendsten Fotografen der Gegenwart, hat seine Arbeit ganz auf die Fotosharing-App Instagram verlegt. Anika Meier hat den Künstler und sein Social-Media-Verhalten zu seiner Ausstellungseröffnung bei C/O Berlin beobachtet

Zwei ältere Damen stehen in der Retrospektive von Stephen Shore im C/O Berlin und schauen auf die große Leinwand, die seinen Instagram-Account abbildet. Ihre Finger fahren immer wieder aufgeregt in die Luft, zeigen auf Bilder, die im nächsten Augenblick schon nicht mehr zu sehen sind.

"Instagram, das habe ich schon einmal gehört."

"Ach, guck mal, das ist er vielleicht. Der auf dem Bild da sieht aus wie Stephen Shore."

"Ja, also Instagram, das habe ich noch nie verstanden. Was soll ich damit? Wer soll sich denn meine Bilder ansehen?"

"Ah, da, ein Fisch. Oh, jetzt ist er wieder weg!"

"Ach, guck mal, was steht denn da? Oben rechts?"

"Follow. Folgen sollst Du ihm."

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Die Monopol-Redaktion

Jens Hinrichsens Berlinale-Tagebuch

Sie bekommen Flügel wie Adler

02/13/2016 - 21:29

In den ersten Tagen eines Festivals sind die Kritiker noch frisch, und manch einer schlägt über die Stränge. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Das gibt sich. Wenn du über die ersten 15 Filme drüber bist, wirst du pragmatisch. Filme sind nur Filme. In ihnen sind seltener wichtige Botschaften versteckt als du denkst. Man kann zufrieden sein, wenn ein Film wie ein besserer Roman von Ian McEwan ist, elegant und fesselnd erzählt. Muss es gleich die Bibel sein?

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Yilmaz Dziewior über das neue Ausstellungsjahr

Jubeljahre

02/04/2016 - 13:30

Wenn man erst einmal damit anfängt, scheint es gar nicht aufzuhören. Man kennt dieses Phänomen. Vor der Beschäftigung mit einem speziellen Thema oder einer Person – sei es eine vermeintlich neue Kunst, wie zum Beispiel die der sogenannten "Post-Internet-Generation" oder das (gar nicht so neue) Auftreten eines neuen (Nervensäge)-Politikers wie Ted Cruz – ist die Sensibilität dafür erst einmal gegen Null. Hat man aber begonnen, sich für etwas genauer zu interessieren, ist das Phänomen subjektiv gesehen überall.

Mir ging es so, mit dem großen Jubiläumsjahr des Museum Ludwig. Seitdem ich dies vorbereite, sehe ich überall nur noch Jubeljahre.

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Marie Kaiser in der Galerie BQ

Die wundersame Welt der Raphaela Vogel

01/29/2016 - 15:42

Pissoirs aus Plastik und Schleiertänze mit Drohne. Die wundersame Welt der Raphaela Vogel in der Galerie BQ

Mein Beitrag zum Nachhören auf Radioeins:


http://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/art_aber_fair/raphaela-vogel--ich-gebe-euch-eine-verfassung.html

 

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Anika Meier

Anika Meier über Amalia Ulmans fiktive Biografie

"Jeder ist online ein Lügner"

01/29/2016 - 12:37

Amalia Ulman inszenierte sich monatelang auf Instagram als vermeintliches Dummchen, das in der Großstadt zum Hot Babe wird, sich von einem Sugar Daddy aushalten lässt und am Ende Läuterung im Yoga findet. Dann löste sie auf: Die Erzählung vom Aufstieg und Fall eines Mädchens war reine Fiktion. Fast zwei Jahre nach ihrer Entstehung wird die Performance noch immer heftig diskutiert und in Ausstellungen gezeigt

Mädchen aus der Provinz findet kleine Häschen zum Sterben süß, zieht in die große Stadt, um Model zu werden, hätte gern blassere Haut und dünnere Knie, trennt sich von ihrer Highschool-Liebe und merkt, dass das Leben Geld kostet. Sie schlägt sich durch, lässt sich auf Dates ein, wird selbst zum Häschen eines Sugar-Daddy – größere Brüste müssen her. Die lassen sich in L.A. schnell machen, auch wenn es weh tut. Das blonde Mädchen in der großen Stadt will nicht mehr für ein Dummchen gehalten werden und geht deshalb wieder als Brünette durchs Leben. Sie wird depressiv, drogenabhängig, tanzt zwischenzeitlich an der Stange, Nervenzusammenbruch, Rehab, Yoga, Avocado-Toast, neuer Boyfriend. Alles gut, ausatmen.

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Marie Kaiser in der Galerie 206

Michel Comte: PERSONALITIES

01/22/2016 - 17:41

Frauen, die Zigaretten rauchen. Michel Comte hat für seine Ausstellung im Quartier 206 in der Friedrichstraße seine 90er-Fotos ausgepackt

Mein Beitrag zum Nachhören auf Radioeins:

http://www.radioeins.de/programm/sendungen/der_schoene_morgen/art_aber_fair/michel-comte--personalities.html

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