Monopol-Unikate Nr. 71
Carsten Fock
Der Berliner Künstler Carsten Fock greift in prozessorientierter Malerei, in Zeichnungen und Rauminszenierungen die ganz großen Themen auf: Erlösung, Hingabe, die „kosmischen Momente“ beim Schaffen. Gleichzeitig wird sein Werk getragen von einem kühlen Misstrauen gegenüber Pathos und schnellen Lösungen. Fock malt zeichnerisch und zeichnet malerisch. In seinen Arbeiten kollidieren Geometrie und Chaos, bündeln sich Formen und lösen sich wieder auf. Für Monopol hat er neun Buntstiftzeichnungen angefertigt, die das ganze Repertoire seiner Arbeit entfalten: Fragmente menschlicher Figuren, Strahlenkränze um leere Zentren, angedeutete Perspektiven – sowie eine Farbpalette aus dem „geistigen“ Violett, Brauntönen, schmutzigem Gelb. „Freiheit muss man sich erarbeiten, immer wieder neu“, so ein Motto Focks – doch gleichzeitig setzt der Künstler immer auf rigide Strukturen, die sein Arbeiten leiten. Ein Exemplar kostet 1100 Euro zuzüglich Verpackung und Versand. ... weiterlesen
Monopol-Edition Nr. 70
Cosima von Bonin
Ist es ein Ufo? Ein Regenschirm? Vielleicht eher eine Art Schutzschild gegen lästige Verpflichtungen: Dieser Hut stammt vom Kopf Pinocchios, der mitten in der Einkaufszone Wiens gelangweilt auf einem Hochsitz ruht, eine Spinne baumelt an seiner langen Lügennase. Diese Skulptur Cosima von Bonins ... weiterlesen
Monopol-Edition Nr. 69
Evan Gruzis
Evan Gruzis nutzt die motivischen Chiffren des Film noir, liebt New Wave und die visuellen Standards der Pop-Art – und täuscht jeden, der auf die glatte Posterästhetik hereinfällt. Denn seine Bilder sind nicht mithilfe von Photoshop, sondern in geradezu manischer ... weiterlesen
Monopol-Edition Nr. 68
Marina Abramović
Selbstdisziplin, Ausdauer und ein messerscharfer Verstand: Das sind seit rund 40 Jahren die Werkzeuge der Ausnahmekünstlerin Marina Abramovic. Ihr Werk ist ohne Beispiel in der Kunstgeschichte, nie zuvor hat sich eine Künstlerin so konsequent und ausdauernd extremen Situationen ausgesetzt wie ... weiterlesen
Monopol-Edition Nr. 67
Daniel Josefsohn
Anspruch behaupten, etwas lostreten, übergeschnappte Fantasien verwirklichen: Helmut Newton, George Lucas oder Ernest Hemingway haben vorgemacht, wie produktiv Größenwahn sein kann. Mit der Reihe „Lieber Helmut, lieber George, ich wollte auch mal mit der Eisenbahn spielen“ verneigt sich der Berliner ... weiterlesen
Monopol-Edition Nr. 66
Roman Ondák
10 Farbfotografien von Roman OndákRoman Ondák, Jahrgang 1966, vertrat die Slowakei auf der vorigen Biennale von Venedig und erregte zuletzt mit der Wandarbeit „Measuring the Universe“ im New Yorker MoMA Aufsehen. In seinen konzeptionellen Arbeiten verarbeitet er Alltagssituationen und vertraute ... weiterlesen
Monopol-Unikate Nr. 65
Das Institut
Sie sind eine der spannendsten jungen Künstlergruppen heute: "Das Institut", bestehend aus Kerstin Brätsch und Adele Röder. Ihre Serie "DI WHY RELAX! Campaign" besteht aus Stapeln von Siebdruck-Folien im Format 92 mal 122 cm. Flexibler können Bilder nicht sein: Sie ... weiterlesen
Monopol-Edition Nr. 64
Tomás Saraceno
Tómas Saraceno, 1973 in Argentinien geboren, verbindet Kenntnisse aus Wissenschaft und Architektur zu großen Ideen: Siedlungen, die verknüpft durch künstliche Spinnweben wie Ballone um die Erde schweben. Seine Netzskulpturen machten zuletzt auf der Biennale in Venedig Furore. Für Monopol hat ... weiterlesen
Monopol-Unikate Nr. 63
Aaron Curry
Aaron Curry hat bei Mike Kelley studiert, liebt Caravaggion und findet in der Fratze von Darth Vader ein Echo des Kubismus. Seine Skulpturen sehen aus, als hätte Miró eine Zeitreise in eine Science-Fiction-Welt gemacht: faszinierende Wesen mit halb abstrakten, komplexen ... weiterlesen
Monopol-Unikate Nr. 62
Thomas Houseago
Lange fühlte sich Thomas Houseago wie ein Außenseiter in der Kunstwelt. Seine figurativen Skulpturen waren alles andere als Zeitgeist. Doch jetzt wird sein Mut belohnt: Die Kunstwelt hat die existenzielle Kraft seiner Werke erkannt. Ausgehend von der Zeichnung nutzt Houseago ... weiterlesen










