Anschlag in Paris

Grand Palais nach Autoattacke auf Champs-Élysées evakuiert

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Wieder gibt es in Frankreich einen gefährlichen Anschlag auf Sicherheitskräfte. Der Angreifer stirbt, die Gendarmen bleiben unverletzt. Das Ausstellungshaus Grand Palais wurde evakuiert

Nach einer Autoattacke auf einen Kleinbus der Gendarmerie im Herzen von Paris haben die Behörden Ermittlungen wegen Terrorverdachts aufgenommen. Ein Mann hatte am Montag auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées mit seinem Wagen den Bus gerammt, sein Auto ging danach in Flammen auf. Der mutmaßliche Angreifer sei tot, berichtete Innenminister Gérard Collomb am Nachmittag. Weder Sicherheitskräfte noch Passanten wurden verletzt.

Der 31-Jährige sei den Sicherheitsbehörden bekanntgewesen, berichtete der Sender BFMTV. Innenminister Collomb sprach an Ort und Stelle von einem "versuchten Anschlag". In dem Auto seien Waffen und Explosivstoffe gefunden worden. Der Bereich wurde großräumig abgesperrt, es kam zu einem Verkehrschaos.

Das Grand Palais wurde laut Medienberichten geschlossen und evakuiert. In dem für die Weltausstellung im Jahr 1900 errichtetem Gebäude sind derzeit zwei Ausstellungen zu sehen, eine Gruppenschau mit Gartenbildern und eine Ausstellung zum Werk von Rodin. Wie lange das Grand Palais geschlossen bleibt, war zunächst unklar.

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