23.03.2012 - 17.06.2012

"How to Make - Ideen, Notationen, Materialisierungen"

Claudia Schötz, Studie für "solid slave", in Zusammenarbeit mit Hannes Broecker, © Claudia Schötz
Claudia Schötz, Studie für "solid slave", in Zusammenarbeit mit Hannes Broecker, © Claudia Schötz

Peter Ablinger, John Baldessari, Liam Gillick, Felix González-Torres, Carl Michael von Hausswolff, Channa Horwitz, Sofia Hultén, Daniel Knorr, Jaros³aw Koz³owski, Sol LeWitt, Ján Manèuška, Dóra Maurer, Achim Mohné, Michael Müller, Hilka Nordhausen, Pratchaya Phinthong, Karin Sander, Hans Schabus, Tomas Schmit, Claudia Schötz, Juliane Solmsdorf, Günther Uecker, Lawrence Weiner

"Wie materialisiert sich eine Idee? Welche Kraft birgt das Proposal und die Handlungsanweisung als eigenständige künstlerische Form? „How to Make – Ideen, Notationen, Materialisierungen“ thematisiert die verschiedenen Momente künstlerischer Produktion. Die Ausstellung setzt der statischen Werkpräsentation ein breites Spektrum von Konzepten und Formen, von Beteiligungen und Prozessen entgegen. Mit der Formulierung einer künstlerischen Idee wird oftmals schon das Kunstwerk selbst geschaffen. Mit der Materialisierung der Idee hingegen setzt ein Prozess ein, der eine transformative Kraft freisetzt - sowohl in Bezug auf das physische Produkt als auch auf die verschiedenen Stadien, die eine solche Materialisierung durchläuft.

Ausgehend von historischen Positionen der Konzeptkunst soll eine Brücke zu gegenwärtigen Formen des künstlerischen Schaffensprozesses von der Idee zur Materialisierung geschlagen werden. Nach einem Zertifikat von 1974 wird im Kunsthaus Dresden Sol LeWitts Wandzeichnung Nr. 234, „A straight line… a not straight line…“, umgesetzt. Ergänzt wird die Arbeit durch John Baldessaris Film „Baldessari sings LeWitt“ von 1972.  In dem Film singt Baldessari Sol Le Witts berühmte „Paragraphs on Conceptual Art“. Solchen historischen Schlüsselwerken wird gegenwärtige Konzeptkunst gegenübergestellt. So bittet Pinthong Pratchaya im Rahmen der Ausstellung Google darum, seinen Namen aus dem Internet zu löschen.  Wie die Antwort der Internetplattform materialisiert wird, überlässt der junge Künstler aus Thailand Petra Reichensperger, Kuratorin und künstlerische Leiterin des Kunsthauses Dresden. Nach eigener Aussage entwirft Pratchaya „keine Sätze, sondern Inhalte.“
(Quelle: Pressetext Kunsthaus Dresden)

 
Vernissage am 22.03.2012 ab 19:00 Uhr
Kunsthaus Dresden

Kunsthaus Dresden

Rähnitzgasse 8

01097 Dresden

Tel: +49 (0) 351 / 804 14 56

Fax: +49 (0) 351 / 804 15 82

Web: http://www.kunsthausdresden.de

Öffnungszeiten

Di - Do 14 - 19 Uhr

Sa/So und an Feiertagen 11 - 19 Uhr

Freitag Eintritt frei

Jeden Sonntag 15 Uhr Führung durch die Ausstellung

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