24.05.2010 - 18.07.2010

Post-Oil City – Die Stadt nach dem Öl

Aus der Ausstellung "Post-Oil City – Die Stadt nach dem Öl", ifa-Galerie Berlin, Berlin
Aus der Ausstellung "Post-Oil City – Die Stadt nach dem Öl", ifa-Galerie Berlin, Berlin

"Ökologisch denken und handeln, umweltgerecht planen und energieeffizient bauen – dies muss der Anspruch unserer Gesellschaft sein, die mit den Folgen des Klimawandels und dem absehbaren Ende fossiler Brennstoffe konfrontiert ist. Architekten und Stadtplaner gehen diese Aufgabe an. Da die Mehrheit der Menschheit bereits in Städten lebt, sind diese heute zum Haupthandlungsort geworden. Die ifa-Galerien stellen in Kooperation mit der Zeitschrift für Architektur und Städtebau ARCH+ innovative Projekte in Asien, Afrika und Amerika vor.

Während in europäischen Städten meist nur punktuelle Eingriffe in die bestehende Substanz vorgenommen werden können, ermöglichen Stadtneugründungen in China oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten kompromisslos einen sogenannten nachhaltigen Städtebau zu realisieren. Während die Technologien noch in den Industrienationen entwickelt werden, übernehmen Transformations- und Entwicklungsländer immer mehr die Vorreiterrolle in der Umsetzung nachhaltiger Konzepte.

'Die Geschichte der Zukunft der Stadt' begann bereits in den 1960er-Jahren: Damals entwickelte Stadt-Utopien mit Lösungsansätzen für städtische Probleme wie Verkehr oder Müll werden heute aufgegriffen, weiterentwickelt und in die Realität überführt. Klimawandel, die Endlichkeit fossiler Energien sowie die Finanz- und Systemkrise lassen die neuen Stadtplanungen zu einem Versuchslabor nicht nur für ökologische, sondern auch für gesellschaftliche Veränderungen werden.

Für die Ausstellung 'Post-Oil City – Die Stadt nach dem Öl' wurden Projekte nach den Kriterien wie Nachhaltigkeit (Energie und Bauen) und Mobilität (Energie und Verkehr) ausgewählt; neben Masdar (Abu Dhabi) und Xeritown (Dubai) wird das NEST-Städtebauprojekt in Äthiopien vorgestellt. Eingriffe in bestehende Strukturen lassen sich am Beispiel des innerstädtischen Verkehrssystems von Curitiba darstellen; 'Better Place' hingegen, ein Netzwerk-Projekt für Elektroautos mit Wechsel-Batterien, wird derzeit in Israel eingerichtet. Der niederländische Architekt Raoul Bunschoten und das Büro CHORA, federführend im Bereich der Urbanismusforschung, haben nicht nur für den Flughafen Tempelhof in Berlin in die Zukunft gedacht, sondern auch ein grenzübergreifendes Projekt für Städte an der Taiwan Strait in China und Taiwan entwickelt.

In der Reihe 'Schauplatz Natur' bietet die Ausstellung 'Post-Oil City – Die Stadt nach dem Öl' Lösungen für urbane Problemstellungen, welche die ifa-Galerie Berlin im Herbst 2009 mit der Ausstellung 'Die Welt wird Stadt' aufgezeigt hat. Mit diesen beiden Projekten werden die beiden Ausstellungsreihen 'STADTanSICHTen' und 'Schauplatz Natur' zueinander in Verbindung gesetzt und abgeschlossen."
(Pressetext: ifa-Galerie Berlin)

 
ifa-Galerie Berlin
ifa-Galerie Berlin

ifa-Galerie Berlin

Linienstraße 139/140

10115 Berlin

Tel: +49 (0) 30 / 22 67 96 16

Fax: +49 (0) 30 / 22 67 96 18

Web: http://www.ifa.de

ANZEIGE