18.09.2009 - 31.01.2009
BERLIN 89/09 - Kunst zwischen Spurensuche und Utopie

"Mit dem Mauerfall stand Berlin über Nacht im Zentrum einer neuen Aufmerksamkeit. Vom Repräsentant zweier gegensätzlicher Gesellschaftssysteme wurde die Stadt zum Gradmesser der Wiedervereinigung und zur Projektionsfläche gesellschaftlicher, kultureller und architektonischer Neuentwürfe. Der tiefgreifende Wandlungsprozess, der sich seither in Berlin ereignet, wurde dabei nicht nur von zahlreichen öffentlichen Debatten um die Konstruktion der neuen Hauptstadt begleitet, sondern war von Beginn an Thema künstlerischer Recherche und Intervention und wurde Auslöser kommentierender, alternativer wie utopischer Entwürfe.
Mit der Ausstellung Berlin 89/09 – Kunst zwischen Spurensuche und Utopie zieht die Berlinische Galerie zwanzig Jahre nach dem Fall der Mauer eine vorläufige Bilanz des Wandels, der durch dieses historische Ereignis in der deutschen Hauptstadt ausgelöst wurde.
Die Ausstellung präsentiert in den Kapiteln „Spurensuche“, „Panorama des Wandels“ und „alternative Konzepte“ Werke international bedeutender Künstlerinnen und Künstler, die sich mit den teils dramatischen, teils nur unmerklichen Veränderungen in der architektonischen und urbanen Struktur der Hauptstadt befasst haben – Veränderungen, die exemplarisch für ganz Deutschland und weite Teile Mittel- und Osteuropas stehen. Zahlreiche Werke waren bisher in Berlin noch nicht zu sehen oder werden speziell für diese Schau entstehen. Andere entstanden temporär für bestimmte Orte oder fanden nur im Verborgenen statt und werden für die Ausstellung erstmals wieder rekonstruiert.
Um das Crossover und die interdisziplinäre Verschränkung kultureller Ebenen dieser Zeit zu spiegeln, wird die Ausstellung durch ein umfangreiches Rahmenprogramm ergänzt. Als wöchentliche „Montags-Lounge“ werden in der legendären „Automatenbar“ von Fred Rubin Filme, Diskussionen, Konzerte, Lesungen, DJ-Live-Sets und Artist-Talks präsentiert, die das Thema der Ausstellung aufgreifen.
Die Ausstellung wird kuratiert von Heinz Stahlhut (Leiter Sammlung Bildende Kunst) und Guido Fassbender (Kurator Sammlung Bildende Kunst)."
(Pressetext: Berlinische Galerie)
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin
Tel: +49 (0) 30 / 789 026 00
Fax: +49 (0) 30 / 789 027 00
Web: http://www.berlinischegalerie.de
Öffnungszeiten
Mo - So 10 - 18 Uhr
Dienstags geschlossen
Eintrittspreise
Tageskarte 8 Euro, ermäßigt 5 Euro
jeden ersten Montag im Monat 4 Euro
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre

