18.12.2009 - 30.01.2010
PETER RECH: „a girls motherfucker“ Zeichnungen zu Weihnachten

"Peter Rechs großformatige s+w Doppelzeichnungen verinnerlichen in einfachsten Nachbildungen den bildlichen Beweggrund der Bildenden Kunst. Mit dem religiösen Gutheißen des göttlichen Übergriffs, was das Mädchen betrifft, hat die Kunst - der kirchlichen Umdeutung des ältesten und höchsten Verehrungsfestes der Menschheit zugetan - ihren Siegeszug angetreten. Die "Mütternacht" vom 24. zum 25. Dezember. Aus der Mutter Fleisch geworden will man durch sie für ewig geboren sein. Weihnachten war und ist ein Abklatsch davon. Die Zeichnungen erläutern mit Klecksen und Spritzern das der Kunst entnommene Geschehen der wunderschönen Kindmutter. Wie Druckstöcke der großen Bilder beleuchten sie ein maßgebliches Trugbild - die Mode der Sensationslust des Missbrauchs. Die Ausstellung findet zeitgleich statt mit dem Erscheinen des Buches "a girl? Umkreisungen der Immaculation" im Passagen Verlag. Textpassagen daraus liest Peter Rech am Sonntag, 20. Dezember um 20 Uhr."
(Pressetext: Ausstellungsraum Jürgen Bahr)

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Web: http://www.juergenbahr.com

