20.11.2009 - 01.01.2010
Natur – die Schöpfung ist nicht vollendet

"Zitat aus dem Text von M. Braun- steiner zum Thema Natur:
Die Medien überfluten uns geradezu mit immer neuen Schreckensberichten über globale Krisen, Klimawandel und den Folgen eines nicht mehr länger trag- baren Fehlumganges oder Raubbaues unserseits dort wie da. Gerade in diesen Tagen rückt der Umgang unserer Kultur mit der Natur immer mehr in den Fokus unseres Interesses.
Uns wird aber auch anhand der rasant fortschreitenden Digitalisierung und Virtualisierung immer bewusster, was wir an einem realen Wald, einem realen See, einem realen Berg, einem realen Tier haben. Die Frage ist, wie gingen, wie gehen wir mit der Natur, die heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist, um? Welche Rolle wird sie in Zukunft für uns spielen – und welche wir für sie? Es geht in der Ausstellung um die Natur, um den Materialbegriff Natur, um unterschiedliche Sichtweisen der Natur. Natur kann Thema sein, sie kann aber auch das Medium sein für künstlerische Aktionen, die nur in oder mit Elementen aus der Natur möglich sind.
In dieser Ausstellung zeigen wir Arbeiten von 16 österreichischen Künstlern (davon 4 Salzburger). Die Werke kommen großteils aus der Sammlung des Stiftes Admont. Thomas Baumann hat eine „Eis-Maschine“ konstruiert, ein Eisberg in einem großen Glaskubus, der durch verdampfendes Wasser wächst. Von Herbert Brandl ist unter anderem ein großformatiges blaues, fast abstraktes Bild als Assoziation an Wasser zu sehen. Georgia Creimer zeigt ebenfalls Malerei, ein neues, an Surrealismus erinnernden Gemälde mit vegetabilen oder organischen Formen. Von Arnulf Rainer besitzt das Stift Admont Radierungen mit Pflanzen- und Naturübermalungen. Regula Dettwiler hat eine eigenwillige Technik erfunden und umhäkelt die Blätter eines Gummibaums wie Spitzendeckerl. Dieter Huber zeigt eine am Computer verfremdete See-Landschaft. Gudrun Kampl borgt uns für diese Ausstellung eine ältere, großformatige Zeichnung, in der sie Pflanzen festgehalten hat."
(Pressetext: Galerie im Traklhaus)
Waagplatz 1a
5020 Salzburg
Tel: +43 (0) 662 / 804 221 49
Fax: +43 (0) 662 / 804 221 3078
Web: http://www.salzburg.gv.at/themen/ks/kultur/traklhaus
Öffnungszeiten
Di - Fr 14 - 18 Uhr
Sa 10 - 13 Uhr

