01.08.2010 - 19.09.2010
A holi-city #04

"Die Künstler Ellinor Euler und Detlef Mallwitz haben jeweils gegensätzliche Serien von Bildern für die gemeinsame Rauminstallation entwickelt. Sie beginnen damit einen Dialog nach dem Prinzip des holistischen Dualismus (2+2=1). Die Mischung von Bildern, die an den Wänden mit je ca. 50 Bildern entstehen, werden von beiden als zufällig empfunden. Der Betrachter kann die Zufälligkeit der Anordnung akzeptieren oder mit Hilfe von ausgelegten Spielkarten eine neue Ordnung entwickeln. Er kann die Karten auch dazu benutzen, mit einem oder mehreren Partnern ein Kartenspiel nach dem pairs-Prinzip auf dem mittig angeordneten Tisch zu spielen.
Ellinor Euler arbeitet mit Mustern, die sie auf ihren Reisen in verschiedenen Ländern gefunden hat. In besonderem Maße interessiert sie die sogenannte ‚Blume des Lebens’, das Urmuster der heiligen Geometrie, das aus sich konzentrisch überlagernden Kreisen besteht. In Eulers Schwarz-Weiss- Zeichnungen wird das Muster analytisch auf seine Strukturelemente reduziert. Bei ihren Papierarbeiten dient der Einsatz der Farbe dazu, die geometrische Ordnung als Bild lebendig zu machen.
Detlef Mallwitz entwickelt Gesetzmäßigkeiten, die er im Folgenden zum 'Laufen' bringt. So ist seine Arbeit ANA GEO mit Zahlenfeldern entstanden, die mit den 10.000 9-stelligen von ihm so bezeichneten Boeing´schen Spiegelzahlen aus einer 1 Milliarde Zahlen arbeitet und durch Überlagerung und Umschichtung Zahlenbilder bzw. durch Transformation und Verflechtung Zeichenbilder hervorbringt. Mallwitz wird eine Auswahl von hellen Zahlenbildern der labyrinthischen Teppiche und dunklen Zeichenbildern der schwarzen Geometrie präsentieren."
(Pressetext: A trans Pavilion)


