26.09.2010 - 14.11.2010
A holi-city #05

"Der bekannte Grazer Architekt und Maler Eilfried Huth (Jg. 1930) wird das Thema Holismus mit dem des Utopischen räumlich und bildnerisch konfrontieren. Die komplexe Rauminstallation lädt den Besucher ein, sich mit Fragen der Selbstwahrnehmung, dem Utopischen und der Unendlichkeit des Raumes auseinander zu setzen. 'Die Wahrnehmung der menschlichen Existenz wird durch Versuche einer Annäherung an zwei dominante Fluchtpunkte von jeher mitbestimmt. Der eine ist unsere Endlichkeit in der Unendlichkeit des Alls, der andere – Wunschhorizont – ist die empathische Globalisierung unserer Gesellschaft, eine Art radikaler holistischer Demokratisierung. Die Versuche dieser Annäherung kommen einer ständigen Beschwörung des Utopischen gleich.' (E. Huth)
Eilfried Huth wird seine Gedankenwelt in Schrift und Bild anhand ausgewählter utopische Projekte: Zellflex (1965), Stadt Ragnitz (1965-1969), Floraskin(1971), Medium Total (1969-79), sowie verwirklichter Projekte der Mitbestimmung und Beteiligung der Lebenswelt: Nur Armut hat Zukunft (1974), Eschensiedlung Deutschlandsberg (1972-1992) und Graz-Puntigam, Gerlitz-Gründe (1976-1982) neu vermitteln. Das 'Logo' der Erde an der Glasfront des A trans Pavilion soll die Verletzlichkeit unseres Planeten vor Augen führen und eine Einstimmung zur Thematik geben. Seine verpiegelten Seitenwände unterstützen den Fluchtpunkt-Gedanken."
(Pressetext: A trans Pavilion)


