08.10.2010 - 28.11.2010
Thomas Stimm: Terra

"'Die ersten Mondfahrer meinten, unser Planet wirke aus dem Orbit gesehen sehr zerbrechlich. Der Eroberungsdrang der Menschen hat vielleicht den Mond dazu gewonnen, aber hat uns auch das Gefühl der Unendlichkeit unseres Lebensraumes verlieren lassen. Wir haben gewissermaßen das Paradies verlassen und sind durch unsere blauen Himmel nach relativ wenigen Kilometern in einer enormen Finsternis gelandet, was uns mit neuen Größenordnungen konfrontiert hat. Der Blick zurück auf unseren Planeten wird ein anderer. Er vereint unsere Interessen als Menschheit in einer neuen Weise und gibt uns zuletzt unsere oberste Gemeinsamkeit mit dem Bild unseres Planeten. Es ist ein Emblem, das uns trotz aller Vielfalt verbindet. Es ist das Emblem eines möglichen planetaren Bewusstseins, welches uns einmal wie selbstverständlich einen gemeinsamen Namen für unseren Planeten wird finden lassen. Von der Sonne aus gesehen sind wir alle gleich. Wir sind dann im interplanetaren Austausch vielleicht bekannt als Terranier. So wie wir uns heute zum Beispiel als Europäer verstehen.' (Thomas Stimm)
Mit Lust und Ironie wirbt Thomas Stimm für ein neues planetares Bewusstsein. Die Ausstellung Terra präsentiert erstmals den umfangreichen und bislang wenig bekannten Werkblock des Künstlers, bestehend aus Sonnen, Erdkugeln, Terraniern, Sprechblasen, Logos, Emblemen und einem Shop für Terranian Lifestyle. Ein buntes neues Bild unseres Planeten entsteht: 'Terra' als 'Heimat im All' für Terranier aller Kontinente."
(Pressetext: Kunstpalais Erlangen)

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