11.02.2011 - 12.03.2011

Jörg Kaminski "heute ist ewig"

"Jörg Kaminski wurde 1953 in Greifswald geboren.
Studium 1976 bis 1983 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald Kunst, Pädagogik und Germanistik und in Berlin, an der Kunsthochschule in Weißensee, Malerei bei Dieter Goltzsche.
1983 Ausreiseantrag. 1984 Übersiedlung in die BRD.
Hier unterrichtete er Kunst an einem Gymnasium und arbeitete parallel als Maler.
1990 Ausstellung in der Kunsthalle zu Kiel.
Darüber hinaus Ausstellungen in Deutschland und im Ausland.
In der Ausreisezeit arbeitete er kurz am Theater in Anklam.
Viele Jahre später, durch einen Kontakt zur Theaterfabrik in Hamburg, entstand 2006 das Stück "Das Spiel", Basis für den gerade abgeschlossenen Roman Auf halbem Weg (Arbeitstitel).
2009 Theaterprojekte in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Nils Daniel Finckh.
2010 Projekt heute auf ewig (Digital+Malerei) Stiftung Schloss Eutin. Projekt active art.


'Mein besonderes Interesse gilt einerseits den besonderen Kräften, die ins uns allen stecken, andererseits sie im künstlerischen Prozess zu aktivieren, also in diese unglaublich gut getarnten Zwischenräume zu gelangen...', sagt Kaminski und meint die sehr nahe und intensive Arbeit mit den Menschen, die er in seine Arbeit einbezieht, Menschen in besonderen Lebenssituationen, die bereit sind sich diesen Prozessen bedingungslos zu stellen. Sie sind nicht Gegenstand der Arbeit, sondern aktiver Teil in diesem Prozess.
Er lernt sie in Projekten, oder auf der Straße kennen.
Wir suchen schnell das Erkennbare der Oberfläche (im Bild, wie im Leben) um Ruhe zu haben, um der Angst vor der darin (auch in uns selbst) steckenden Kraft, die nicht das Abbild und überhaupt kein Bild ist, zu entgehen. Der Nutzen eines Bildes liegt in der Kraft, die es transformiert und transportiert.
Die entstehenden Bilder sind nicht Selbstzweck, sondern Transformatoren dieser Kräfte hinüber zu dem der den Blick hält. '...für den Betrachter wird ein Dialog mit sich im Hier und Heute möglich.'

Die Technik tritt hinter dieses Anliegen (scheinbar) zurück. Klassische bildnerische Methoden mischen sich seit Jahren mit Foto- und Videotechnik und immer häufiger wird der Computer zum Pinsel. Die letzte, elf Arbeiten umfassende Serie (heute auf ewig) besteht ausschließlich aus Mittel- und Großformaten, die digital entwickelt und malerisch nachbearbeitet wurden. (www.arttoo.de unter Galerie/Aktuell und Ausstellungen)

Die für die Arbeiten verwendeten Aufnahmen entstanden während eines Theaterprojekts, das er 2009 zusammen mit dem Hamburger Regisseur Nils Daniel Finckh und fünf Abiturienten umgesetzt hat."
(Pressetext: Kunstraum Denkpause)

 
Vernissage am 10.02.2011 ab 19:00 Uhr
Kunstraum Denkpause
Kunstraum Denkpause, Hamburg

Kunstraum Denkpause

Mühlendamm 47

22087 Hamburg

Tel: +49 (0) 40 / 25 41 37 54

Web: http://www.denkpause.info

Öffnungszeiten

Di - Fr 11 - 18 Uhr

Sa 12 - 14 Uhr

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