18.03.2011 - 07.05.2011
PARASTOU FOROUHAR | he kills me, he kills me not
"Parastou Forouhar: 'Es (das Ornament) schmückt und es ist schön. Es gibt also diese Ambivalenz, die manaushalten muss, in dem Moment, wo die Schönheit bricht und sich in Grausamkeit verwandelt, geradeweil die Schönheit dabei nicht verloren geht. Dieser Moment ist für mich bei der Wahrnehmung eines Kunstwerkssehr wichtig.' (Interview mit Brigitte Werneburg)
Die Gleichzeitigkeit von Schönheit und Ausgewogenheit im Gegensatz zu Grauen, Gewalt und Folter im Bildbestimmte bereits die 2009 von Parastou Forouhar in der Galerie Karin Sachs ausgestellte Reihe 'Parade'.Die kommende Ausstellung 'he kills me, he kills me not' präsentiert neue Arbeiten der iranischen Künstlerin Parastou Forouhar. Zum Beispiel vier quadratische Bilder aus einer siebenteiligen Schmetterlings-Reihe:Die farbenfrohen Zeichnungen entstanden 2010 und stellen in der Bildmitte Schmetterlingsflügel dar. Die Figurenin den Schmetterlingsbildern sind einem starren Großen und Ganzen unterworfen, das, von unserer Kultur herverstanden, eher mit Vergänglichkeit und Wandel assoziiert wird. Wie in ihrer Arbeit 'Tausendundein Tag' hinterfragtForouhar totalitäre Systeme, indem sie das traditionelle Ornament als ästhetisches Phänomen, das weder Brüche,Veränderung noch Individualität zulässt, reflektiert und verändert."
(Pressetext: Galerie Karin Sachs)

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