Berlin

Kompromiss zum "Räuberrad" der Volksbühne kostet 38.800 Euro

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Der Kompromiss um das Wahrzeichen der Berliner Volksbühne soll das Theater rund 38.800 Euro kosten

Zu der Kostenschätzung gehören der Abbau des "Räuberrads", der Transport nach Avignon, die notwendige Restauration für den Wiederaufbau in Berlin, wie Kultursenator Klaus Lederer (Linke) auf eine schriftliche Anfrage an den Senat antwortete. Die Kosten zahlt die Volksbühne aus ihrem Etat, wie aus der Anfrage des AfD-Abgeordneten Hans-Joachim Berg hervorgeht.

Das Wahrzeichen war Ende Juni vor dem Theater abgebaut worden. Der ehemalige Intendant Frank Castorf hatte das Wahrzeichen nicht seinem Nachfolger Chris Dercon überlassen wollen. Zugleich beanspruchte es aber auch die Witwe des Bühnenbildners Bert Neumann, der das Speichenrad auf Beinen geschaffen hatte. Mit Kultursenator Lederer verständigten sich beide Parteien auf einen Kompromiss.

Demnach wurde das Rad für ein Gastspiel der Volksbühne beim Theaterfestival in Avignon nach Frankreich transportiert. Danach wird es ein Jahr lang saniert, um anschließend wieder am ursprünglichen Standort aufgebaut zu werden - es sei denn, die Parteien einigen sich auf "einen anderen, würdigen Standort".

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