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Ausstellung in New York

Mexikaner baut Skulpturen mit Erde, Wasser, Wind und Feuer

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Mit Hilfe der vier Elemente Erde, Wasser, Wind und Feuer hat der mexikanische Künstler Bosco Sodi Skulpturen geschaffen, die jetzt in einer New Yorker Galerie zu sehen sind

"Caryatides" heißt die Schau in der Paul Kasmin Gallery, in der die im mexikanischen Oaxaca hergestellten Würfel zu Türmen aufgebaut sind. Sodi mischt Erde mit Wasser und Sand zu Ton, formt diese Masse von Hand zu Würfeln und lässt sie an der Luft und in der Sonne trocknen. In einem traditionellen Ziegelofen werden die Würfel dann unter Zusatz von Baumsamen und Kokosnuss-Schalen gebrannt. Sodi betrachtet seine Arbeiten als "lebende Skulpturen", weil Oberfläche und Aussehen von der jeweiligen genauen Zusammensetzung der Materialien abhängt und weniger von seiner eigenen künstlerischen Gestaltung.

Sodi hatte im September von sich reden gemacht, als er in einem New Yorker Park eine Mauer aus ebenfalls in Oaxaca gebrannten Ziegelsteinen bauen ließ. Die zwei Meter hohe, acht Meter lange Mauer aus rund 1600 Ziegeln war eine Anspielung auf Pläne von US-Präsident Donald Trump, an der Grenze zu Mexiko eine Mauer bauen zu lassen.

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