"Melodrama"

US-Maler Sam McKinniss malte Cover für neues Lorde-Album

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Der New Yorker Maler Sam McKinniss hat das Porträt der neuseeländischen Sängerin Lorde gemalt, das auf dem Cover ihres neuen Albums "Melodrama" zu sehen ist.

Das zweite Album der 20-Jährigen ist am Freitag in Deutschland erschienen. McKinnis hat die als Ella Yelich-O'Connor geborene Musikerin in intensiven Farben im Bett liegend dargestellt, den Blick hat sie auf den Betrachter und Hörer gerichtet.

In einem Interview mit dem "W"-Magazin berichtet der Maler, dass Lorde ihm eine E-Mail geschrieben habe, da sie sehr begeistert von seiner Malerei gewesen sei. Der 31-Jährige, der sich selbst stark von der Malerin Elizabeth Peyton beeinflusst sieht, malt häufig nach Vorlage von Promo- oder Pressefotos von Popstars wie Lana Del Rey, Prince oder Frank Ocean. Er habe dann an dem Porträt von Lorde gearbeitet, als sie ihr Album aufgenommen hat. "Und es hat uns sehr viel Spaß gemacht, zusammenzuarbeiten und herauszufinden, dass wir den gleichen Ansatz in Sachen Kreativität, Stimmung, Farben und Ähnliches haben." 

Lorde selbst sagt von sich, sie habe die Begabung der Klang-zu-Farbe-Synästhesie. Sie erfährt äußere Reize also nicht über nur eine bestimmte Sinnesempfindung. Wenn sie bestimmte Noten und Klänge hört, sieht sie damit zusammenhängende Farben.

Für das Porträt hat McKinnis, der von der New Yorker Team Gallery vertreten wird, die Sängerin in der Wohnung eines Freundes fotografiert. "Wir hatten ein paar schöne Tage zusammen, nur um die richtige Aufnahme hinzukriegen. Ich male immer allein, weil ich es nicht mag, ein Modell oder Assistenten um mich zu haben, also musste ich die perfekte Fotografie für das richtige Gemälde haben."

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