Künstlerresidenz in Plattenbau

Verein lädt zur Sommerakademie für Künstler in die Uckermark

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Ein Verein lädt in einen Plattenbau in der Uckermark zur Sommerakademie, mit der er die Bereiche Fotografie, Malerei, Zeichnung und Grafik zusammenbringen will. Künstler können sich noch bis zum 17. Juli für ein Aufenthaltsstipendium bewerben

Die Teilnehmer der vom Verein Libken organisierten und von der Kulturstiftung des Bundes geförderten Sommerkademie wohnen und arbeiten vom 29. Juli bis zum 6. August in einem als Künstlerresidenz umgebauten Plattenbau unweit von Berlin in der brandenburgischen Uckermark. Schwerpunkt der einwöchigen Sommerakademie ist das gemeinsame künstlerische Arbeiten. Begleitet werden die Teilnehmer von sechs Dozenten aus den Bereichen Fotografie, Zeichnung und Grafik: Paula Winkler, Alexander Gehring, Christine Gensheimer, Lars Rosenbohm und dem Designstudio a r c. Am Ende der Künstlerresidenz stellt eine Ausstellung und eine Publikation die Arbeiten vor, außerdem wird ein Abschlussfest gefeiert. _

Das Projekt Libken wird initiiert von Theresa Pommerenke, Larissa Rosa Lackner und Christoph Bartsch. Ausgangspunkt der Aktivitäten des Vereins ist ein mehrgeschossiger Plattenbau aus dem Jahr 1965, den ihm die örtliche Wohnungsbaugesellschaft übertragen hat. Die Mitglieder wollen das Gebäude zu einem Kultur- und Veranstaltungsort entwickeln, der künstlerisches Schaffen, Begegnung, Austausch und Dialog fernab von einer urbanen Umgebung ermöglicht. 2016 fand die erste Sommerakademie statt. Seit diesem Jahr schreibt der Verein auch erstmals ein Stipendium für Kulinarik aus.

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Theresa Pommerenke vom Verein Libken in einer Hängematte unweit eines ehemaligen DDR-Plattenbaus.

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Ein Zimmer in dem ehemaligen DDR-Plattenbau des Vereins Libken.

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Blick auf den ehemaligen DDR-Plattenbau des Vereins Libken.

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