Popstar zeigt in Monopol eigene Zeichnungen

Björk lüftet ein Geheimnis

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Ihr neues Album "Vulnicura" ist bereits erschienen – aber die große Retrospektive der Musikerin, Komponistin, Dichterin und Zeichnerin Björk im New Yorker Museum of Modern Art beginnt erst Anfang März. Der Popstar ist auch technisch avanciert: Das MoMA hat bereits die App ihres letzten Albums "Biophilia" für seine Sammlung erworben.

In der Märzausgabe von Monopol, die am Donnerstag erscheint, spricht Björk mit MoMA-Chefkurator Klaus Biesenbach über Elfen, ihren Wunsch, ein Tiefseefisch zu sein, darüber, dass sie schon mit fünf eine Musikschule besuchte und über ihre Kollaborationen mit dem Modedesigner Hussein Chalayan und dem Performancekünstler Leigh Bowery. Außerdem stellt Björk auf den monatlich neu erscheinenden Künstlerseiten von Monopol das von ihr selbst gestaltete Märchen "Um Urnat" vor, das sie als 17-Jährige geschrieben hat.

Außerdem in Monopol: Ein Porträt der legendären Künstlergruppe Zero, die Ende der 50er-Jahre auszog, die Kunst von Grund auf neu zu erfinden – und bald auch Werbeleute wie Charles Wilp in ihren Bann zog. Anlässlich der Berliner Ausstellung über Zero im Martin-Gropiusbau zeigt Monopol, wie die Zero-Künstler nicht nur die Kunst selbst revolutionierten, sondern auch  geschickt alle Register massenmedialen Marketings, der Werbung und visueller Überzeugungsstrategien zu ziehen verstanden haben.

Dazu: Unser Themenschwerpunkt Mode. Ein Besuch beim anarchischen Modedesigner Bernhard Willhelm aus Ulm, der derzeit in Los Angeles mit seinen radikalen Entwürfen für Aufsehen sorgt – und eine gemeinsame Shoppingtour über den Rodeo Drive.

Sowie: Eine Reportage aus dem Pariser Problemviertel Belleville, wo die Terroristen des "Charlie-Hebdo"-Attentats trainierten und wo junge Galerien ihren Sitz haben, Tipps des Journalisten und Schriftstellers Peter Richter, wo man in seiner Heimatstadt Dresden hingehen muss, und ein Interview mit Model-Legende und Performance-Künstlerin Vera Lehndorff, genannt Veruschka.

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