Museumsdirektor Adam Szymczyk

"Eine Architekturausstellung zeigt die Architektur gerade nicht"

Überraschend wurde Adam Szymczyk zum Direktor des Schweizerischen Architekturmuseums berufen. Seit Jahresbeginn ist er im Amt. Zuvor leitete der Kurator die Kunsthalle Basel und verantwortete die Documenta 14. Ein Gespräch darüber, was er mit dem Museum vorhat, warum ihn das Fragment politisch interessiert – und wie ein Haus ohne Sammlung zum Zukunftslabor wird

Adam Szymczyk, 58 Personen haben sich für die Direktorenstelle beworben. Was war Ihr Pitch für die Findungskommission?

Ich habe kein detailliertes Programm präsentiert, sondern einen Ansatz: Architektur als erweitertes Feld – nicht nur als Architekt:innenberuf, sondern in ihrem sozialen, politischen und historischen Kontext. Schließlich ist das Schweizerische Architekturmuseum ein Museum. Das Programm wird sich zwischen historischen Positionen – vielleicht weit in die Architekturgeschichte zurückreichend – und aktuellen Praktiken bewegen. Ich würde Ausstellungen gern erfahrungsbezogener und offener denken, statt Praktiken und Phänomene nur zu inventarisieren: linear, textüberfrachtet. Architektur auszustellen ist bekanntermaßen schwierig. Wenn man Kunst zeigt, ist das – zumindest scheinbar – alles, was man sehen muss. Eine Architekturausstellung zeigt die Architektur gerade nicht.

Das ist eine interessante Unterscheidung.

Ganz so einfach ist es natürlich nicht. Aber ein Kunstwerk ist präsent; das Werk von Architekt:innen ist in der Ausstellung nicht anwesend. Da bekommt man es mit dem relationalen Kern der Praxis zu tun – vom Konzept zur gebauten Realität – und versteht, dass in Architekturausstellungen immer eine Verschiebung liegt. Kürzlich war ich in der Bibliothek einer Privatwohnung und entdeckte "Architecture Without Architects", ein kleines Buch von Bernard Rudofsky aus dem Jahr 1964, erschienen anlässlich einer Ausstellung im Museum of Modern Art. Es behandelt Bauten, die man nicht sehen kann: weil man gefährliche Reisen unternehmen müsste – und weil es viele davon nicht mehr gibt. Das Buch vermittelt ein Gefühl für Materialität, aber es ersetzt nicht die Anwesenheit von Architektur. Eine wichtige Erkenntnis, wenn man über Ausstellungen nachdenkt.

Sie haben sich einen Namen in der Kunstwelt gemacht. Eine Kritikerin sagte, Ihre Ernennung sei die Chance, ein hochspezialisiertes Museum für ein breiteres Publikum zu öffnen. Offenbar besuchen mehr Menschen Kunstausstellungen als Architekturausstellungen.

Wenn man Kunst und Architektur nicht als Gegensätze versteht, gibt es eine Dialektik zwischen beiden Feldern. Die Moderne nahm sich vor, getrennte Disziplinen wieder zu vereinen – Architektur, Bildende Kunst, Text, Klang. Vielleicht braucht es dafür keine Hierarchien. Ich denke gern an die Sgraffiti von Arnold Böcklin an der Gartenfassade der Kunsthalle Basel: Putti halten dort Tafeln mit den Namen der fünf Künste – Architektur, Skulptur, Malerei, Musik und Dichtung. Und in Basel gibt es am Steinenberg, wo sich das Architekturmuseum heute befindet, eine besondere Situation. Nicht weit davon steht das Domushaus, ein modernistischer Bau von 1958/59, der schon ein Wahrzeichen war, als das Schweizerische Architekturmuseum 1984 begann. Die erste Direktorin, Ulrike Jehle, eröffnete ihr Programm nicht mit einem Architekten, sondern mit einem Künstler: Christo. In dieser ersten Ausstellung transformierte er die Bedingungen des Raums – das Gebäude wurde nicht repräsentiert. Christos Projekt "Wrapped Floors of Architekturmuseum" brachte anderes Material, andere Textur, andere Farbe hinein: diskret und ortsspezifisch. Er veränderte die Erfahrung der Besucher:innen, als wollte er sagen: Museen sind auch Böden, auf denen man geht – nicht nur Wände, die man betrachtet. Vor über 20 Jahren zog das Museum vom Domushaus in einen völlig anderen architektonischen und historischen Kontext, nämlich in das Gebäude der Kunsthalle von 1871.

Das Schweizerische Architekturmuseum (S AM) von außen, im Gebäude der Kunsthalle Basel
© Christian Kahl

Das Schweizerische Architekturmuseum (S AM) von außen, im Gebäude der Kunsthalle Basel

Von einem verglasten, modernistischen Mini-Hochhaus in einen Bau, wie ihn die moderne Architektur ablehnte: die historistische, neobarocke – wenn auch nicht allzu flamboyante – Kunsthalle. Das Kulturensemble mitten in der Stadt umfasste ursprünglich drei Gebäude: Kunsthalle, Stadttheater und Konzertsaal. 1975 wurde hinter dem alten Theater ein neues, modernes errichtet. Das alte wurde bald abgerissen, und das Grundstück zu einer geneigten, gepflasterten Piazza umgestaltet – ergänzt durch den Brunnen von Jean Tinguely. Eine Figur in dem Brunnen ist der Abguss einer Theatermaske, eines Akroterions, das einst die Fassade des alten Theaters krönte und vielleicht im Schutt gefunden wurde. Zwei Wasserstrahlen entspringen ihren Augen – wie bei einem weinenden Emoji. Die Maske verneigt sich unablässig. Ich habe diesen Brunnen viele Jahre betrachtet, und jetzt offenbart er eine neue Bedeutung: Er wird zum Denkmal eines verschwundenen Baus.

Das klingt, als wollten Sie eine Kluft überbrücken. Oder fühlen Sie sich wie ein Eindringling in die Welt der Architektur?

Mir gefällt der Gedanke der Wiederherstellung, statt immer nur Neues zu schaffen. Aber ich glaube nicht, dass diese Kluft existiert. Als ich einmal mit einem Architekten sprach, sagte ich zu ihm: Sie sind eher ein Künstler. Er sah das als Provokation und wies es zurück. "Wir Architekten", sagte er, "müssen so viele Faktoren berücksichtigen: vom Auftraggeber bis zum Budget." Als würden Künstler:innen jeden Tag verkatert aufwachen, sich an die Leinwand stellen und dann viel Geld einstreichen. Man könnte argumentieren, dass ein Architekturprojekt in den meisten Fällen komplexer ist – aber selbst da bin ich mir nicht sicher. Wie sollte man das messen? Beide Disziplinen sind enorm komplex. Als 1968 das Stahldach der Neuen Nationalgalerie montiert wurde, stand Mies van der Rohe darunter – oder genauer: Er saß ungerührt in einem weißen Mercedes, mit Zigarre. Die Last der Verantwortung lag auf der Tragkonstruktion – und bei den Ingenieur:innen. Architektur ist Teamarbeit.

Wo begegnen sich Architektur und Kunst?

Die Schwellenzonen sind interessant: zwischen dem vermeintlich rationalen Rahmen der Architektur und dem angeblich intuitiven Zugang von Künstler:innen. Eine meiner Lieblingsphasen der Kunstgeschichte ist die Zeit, als man noch nicht wissen konnte, was aus dem Bauhaus werden würde. Später wurde es zu einer Art "gutem Design" – mit einer teilweise sehr problematischen Geschichte während der Nazizeit.

Wir sind meist von Architektur umgeben, zeitgenössische Kunst hingegen braucht eine vermittelnde Institution, um rezipiert zu werden. Was halten Sie von dieser Unterscheidung?

Das ist nicht immer so. Ich denke an Kunst, die nicht durch Institutionen vermittelt wird. Vor über hundert Jahren gründete der bengalische Dichter Rabindranath Tagore die Visva-Bharati-Universität in Shantiniketan bei Kalkutta. Seine Idee einer neuen Form der Bildung ging dem Bauhaus voraus. Landwirtschaft, Tanz, Musik und Kunst waren in einer Schule vereint. Die österreichisch-jüdische Kunsthistorikerin Stella Kramrisch lehrte ab 1922 dort. Im selben Jahr brachte sie die erste Bauhaus-Ausstellung außerhalb Europas nach Kalkutta – aber die Initiative kam aus Indien. Mich interessieren solche Richtungen der Vermittlung, die nicht Teil des westlichen Kanons sind.

Diese Ausstellung liegt allerdings über ein Jahrhundert zurück. Die Realität der heutigen Kunstwelt ist eine andere.

Diese strikte Trennung wird durch Institutionen verstärkt. Aber Ausstellungen kann man anders denken. Sie sollen auch ein Event sein – nicht im Sinne des Spektakels, sondern als Ereignis: etwas, das im Entstehen begriffen ist, kein unveränderliches Bild. Ausstellungen sollten Besucher:innen einen Raum für die Erfahrung des Seins und Denkens bieten. Das ist etwas anderes, als ein Buch durchzublättern oder am Bildschirm zu scrollen. Eine Ausstellung ist die körperliche Erfahrung von Bewegung in der Zeit – so wie Architektur.

Das S AM ist eines der wichtigsten Architekturmuseen Europas. Aber verglichen mit Kunstinstitutionen ist es klein und hat keine umfangreiche Sammlung. Wie werden Sie in diesem Maßstab arbeiten?

Man kann in jedem Maßstab arbeiten. Wenn Kurator:innen von einem "schwierigen Raum" sprechen, widerspreche ich meist – das dient oft als Entschuldigung für mangelnde Erfindungsgabe. Außerdem mag ich das Paradox eines Museums ohne Sammlung. Das S AM hat vier maßvoll dimensionierte, gut proportionierte Ausstellungsräume. Was ist die Aufgabe eines Museums? Bewahren – aber was eigentlich? Vielleicht geht es darum, Spuren und Ideen aufzubewahren, die Erinnerungen und Nachdenken aktivieren: nicht nur Repräsentationen realisierter oder unrealisierter Projekte. Die Sammlung kann materiell und immateriell sein – das ist die Herausforderung. Wir haben kein professionelles Archiv und kein Depot, was für unsere Arbeit notwendig wäre. Man kann sich das Schweizerische Architekturmuseum als eine Vision für die Zukunft vorstellen: das kommende Architekturmuseum.

Eine Art Metamuseum?

Man kann den Produktionskontext nicht ignorieren: den Lärm der Baustelle, die Stille des Büros, die Geschichte, Politik und Ökologie von Architektur. Man kann nicht bei den Dingen selbst verharren und sie nur phänomenologisch betrachten. Wir zeigen nicht Architektur selbst, sondern ein Museum für Architektur. Es geht mir um Interpretation und Diskussion, um Architekturkritik – und um den Vorschlagscharakter der Architektur.

Andy Guhl, Fritz Hauser; "Klangräume"; 2004; Schweizerisches Architekturmuseum, Basel

"Mich interessiert das Paradox eines Museums ohne Sammlung": Andy Guhl, Fritz Hauser, "Klangräume", 2004, Ausstellungsansicht Schweizerisches Architekturmuseum, Basel

Sie haben von materiellen Dingen gesprochen, die ein Architekturmuseum sammeln kann: Fotos, Modelle, Objekte. Was wären immaterielle Dinge in so einer Sammlung?

Texte zum Beispiel. Ein Modell steht aber auch zwischen Idee und Werk – wie Schrödingers Katze. Museen und Archive sammeln Modelle, um Entstehungsprozesse nachzuvollziehen, nicht realisierte Bauten zu bewahren und den Unterschied zwischen Gedanken und materiellem Ding zu zeigen. Das Modell ist ein intermediäres Objekt – in Spannung zwischen Vergangenheit und Zukunft. Es gibt noch andere Dinge in diesem Dazwischen: Materialstudien, Proben, Bauelemente, Verbindungsstücke, die nichts verbinden, Akroterien ohne Bau. Eine Sammlung kann auch Fragmente umfassen, wenn das Ding selbst zu groß ist. Die Idee des Fragments – besonders in der deutschen Kulturgeschichte – bietet sich für ein Architekturmuseum an. Fragmente reisen als Spolien und finden sich als Teil neuer Bauten wieder. Diese Vorstellung einer Wanderung durch die Zeit ist schon lange Teil der Architektur. Die zeitgenössische Architektur vergisst jedoch oft die Vergangenheit und ihren Ort – und das trägt zu einer entpolitisierten und entmenschlichten neoliberalen Ordnung bei. Am S AM zeigen wir bald die Ausstellung "Groundwork", mit drei Filmen, produziert vom Canadian Centre for Architecture in Montreal. Sie umfasst physische Artefakte, Objekte und Dokumente, darunter ein Film von b+ über die Europäische Bürgerinitiative, die Erhalt und Wiederverwendung bestehender Gebäude rechtlich sichern will – eine Idee, die heute ebenso relevant wie politisch schwer umzusetzen ist.

Sie haben über Fragmente gesprochen – Dinge, die auf etwas verweisen, das über das Objekt selbst hinausgeht. Das klingt romantisch.

Stimmt, die Romantik war an Ruinen interessiert, und zum Teil finde ich mich in dieser Tradition wieder. Aber das ist nicht nur romantisch. Es geht mir nicht um Nostalgie, sondern um die Aktivierung von Fragmenten in einem Kontext – und um Spuren der Geschichte. Man kann an Oscar Hansens Entwurf für ein Auschwitz-Denkmal von 1957 denken, den wir zur Documenta 14 in Kassel gezeigt haben. Bei diesem Entwurf spielt Nostalgie keine Rolle, sondern der allmähliche Verfall der verbliebenen Barackenfragmente. Das Gelände bleibt als Asphaltstraße erhalten, die das einstige Konzentrationslager durchquert. Denkmäler sind eine weitere Form, die zugleich mit architektonischer und künstlerischer Praxis zu tun hat. Vielleicht kann man dieses Thema eines Tages in einer Ausstellung vertiefen.

Wir haben über viele Aspekte eines Architekturmuseums gesprochen. Aber was genau ist Ihr erstes Projekt?

Das kann ich noch nicht öffentlich machen. Ich denke über zwei oder drei Ausstellungen nach, die sich auf einzelne Praktiken konzentrieren. Ich möchte eine Schau über eine bedeutende Architekturbibliothek machen und darüber nachdenken, wie man eine Bibliothek als Wissensmodell über Jahrhunderte präsentieren kann. Irgendwann hätte ich gerne, dass diese Bibliothek im Architekturmuseum ankommt. Das wäre eine Ausstellung, die sich nicht auf eine einzelne Praxis konzentriert, sondern auf die Vermittlung von Architektur – in diesem Fall durch gedrucktes Material. Ich habe etwa ein Jahr Zeit, mein Programm auszuarbeiten.

Ihr Vorgänger Andreas Ruby war in der Architekturwelt gut vernetzt. Sie haben auch eine langjährige Verbindung zur Stadt: Vor zwölf Jahren leiteten Sie die Kunsthalle Basel. Wie beeinflusst Ihr Netzwerk Ihre Ausstellungspraxis?

All diese Gespräche will ich fortsetzen. Aber das Museum muss weiter über seine Rolle als Institution in Basel, in der Schweiz und im globalen Kontext nachdenken. Um ein Programm zu entwickeln, braucht es Einfluss. Ideen kommen von Freund:innen und Kolleg:innen. Man widersetzt sich – und daraus entsteht etwas Neues. Zu meinem Netzwerk gehören Architekt:innen und Personen, die über Architektur nachdenken, die ich in Basel, Zürich, Athen, Bamako, Beirut, Berlin, Glasgow, Kalkutta, Mexiko-Stadt, Warschau und anderswo kennengelernt habe. Ich war Jurymitglied bei Architekturwettbewerben, habe Wettbewerbsprojekte beraten und Ausstellungen sowie Publikationen realisiert, die sich mit Architektur befassten. 2021 habe ich das Projekt "Other Voices, Other Rooms" im vom Architekturbüro Penzel Valier geplanten Gebäude der Kriminalpolizei Zürich realisiert. Ich erinnere mich an den Staub der Baustelle. Ich dachte: Wie können wir Architektur zum Sprechen bringen? Und schließlich lebe ich in der Schweiz – dem Land, das als führend in Architektur, Präzision und Sorgfalt gilt. Das kann kritischen Unmut jüngerer Architekt:innen erzeugen, die diesen Weg nicht gehen wollen. Denn Perfektion hat nicht ewig Bestand, wenn sie nicht auf die Probe gestellt wird. Das kann in Diskussionen über Klimawandel und Umweltfragen geschehen oder Debatten über ökonomische Ungleichheit. Auch das Geschlechterungleichgewicht in der Architektur ist ein Thema. Es wäre interessant, diese Fragen am Schweizerischen Architekturmuseum anzugehen.

Sie waren 2017 für die Documenta verantwortlich. Ein solches Projekt erfordert lange Vorbereitung bis zum finalen Ereignis. In einer Institution arbeitet man dagegen kontinuierlich, eine Ausstellung nach der anderen. Wie wollen Sie diese beiden Arbeitsweisen in Basel zusammenbringen?

Das meinte ich mit der Idee des "kommenden Architekturmuseums" – in Anlehnung an Le Corbusiers "Vers une architecture", aber auch Giorgio Agambens "Coming Community". Ein Projekt, nicht etwas Gegebenes. Ich glaube nicht, dass ein Museum einer überlieferten Idee folgen muss. Und wenn doch, dann muss dieses Protokoll unterbrochen werden: nicht um der Zerstörung willen, sondern als produktiver Bruch – um die Idee des Museums für die Zukunft zu denken.

2017 fragte Sie Okwui Enwezor bei einer Podiumsdiskussion, wie Sie Langeweile bei der Vorbereitung der Documenta verhindern. Wie verhindern Sie, dass Ihnen die Leitung einer Institution langweilig wird?

Ich langweile mich nicht in einer Institution. Das ist eine tägliche Praxis. Eine Institution umfasst ein Team und verschiedene Stimmen. Acht Jahre habe ich ohne Team gearbeitet, und jetzt hatte ich das Gefühl, dass ich dieses Gespräch wieder aufnehmen muss. In Institutionen steckt Tradition – und die muss immer wieder neu erzählt werden. Es gibt nicht die eine Erzählung einer Kunsthalle, einer Documenta oder eines Architekturmuseums. Mich interessiert, wie dieses Museum in seiner über 40-jährigen Geschichte auf Strömungen der Zeit reagiert hat – eine nur scheinbar kurze Spanne. Es ist Bedeutendes geschehen. 1984, auf dem Höhepunkt der Postmoderne, war es interessant, auf marginalisierte moderne Narrative zurückzublicken und sie durch Ausstellungen neu zu denken. Ich komme aus der kritischen Analyse von Institutionen. Deshalb interessiert mich auch die grundlegende Dimension: Was kann ein Architekturmuseum heute leisten?