Biennale-Künstlerin in Venedig

Adebunmi Gbadebo gibt ihren Vorfahren eine Stimme

Mit Erde, Indigo, Reis und menschlichem Haar rekonstruiert Adebunmi Gbadebo die Geschichte ihrer versklavten Vorfahren, zurzeit etwa auf der Venedig-Biennale. Hier erzählt die Künstlerin, wie sie verdrängte Erinnerungen sichtbar macht

Adebunmi Gbadebos Tongefäße tragen Zähne aus Reis und Locken aus menschlichem Haar. Sie haben Lippen und Bäuche und grinsen ihr Gegenüber blicklos an. In ihren Materialien stecken Leidensgeschichten: Carolina-Gold-Reis, Indigo und roter Lehm von dem ländlichen Friedhof, bei der Plantage True Blue, auf dem ihre…

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