Advertorial

Mit dem BONN SUMMIT rüstet die Bundeskunsthalle die Kulturlandschaft für die Zukunft

Die Bundeskunsthalle lädt zur Premiere des BONN SUMMIT. Dabei geht es um die Frage: Wie lässt sich das gesellschaftliche Miteinander positiv verändern und wie können antidemokratische Kräfte zurückgedrängt werden?

Es ist ein trügerischer Reflex, die Sphäre der Kunst als Rückzugsort vor den Herausforderungen der Weltpolitik zu begreifen. Längst sind Museen, Hochschulen, Medien und NGOs ins Zentrum geopolitischer und ideologischer Auseinandersetzungen gerückt. Wenn in den USA Regierungsbehörden die Unabhängigkeit von Kunst und Wissenschaft infrage stellen und auch in Europa antidemokratische Kräfte gezielt versuchen, Diskurse zu verschieben und kulturelle Hegemonie zu erlangen, wird deutlich: Kultur ist kein bloßer Spiegel der Gesellschaft, sondern eine aktive Kraft. Und auch wenn sie gerade in die Defensive gedrängt wird, hat sie das Potenzial, die sozialen Gefüge positiv zu verändern. 

Genau hier setzt die Bundeskunsthalle mit einem neuen Format an: Vom 16. bis 18. September lädt sie zur Premiere des BONN SUMMIT. European Forum on Culture and Politics. Unter dem Leitgedanken "Cultural Forces for Open Societies" sollen gemeinsam mit Vertreter*innen aus Kunst, Wissenschaft, Medien, Politik und der Öffentlichkeit konkrete Bedrohungen unserer Gegenwart diskutiert und praktische Handlungsstrategien entwickelt werden. Der BONN SUMMIT versteht sich dabei als Laboratorium für neue Allianzen über fachliche, geografische und politische Gräben hinweg.
 

Grafik: Zitat Eva Kraus (Bundeskunsthalle) zur aktiven Rolle von Kulturinstitutionen; BONN SUMMIT


Von der moralischen Empörung zur aktiven Gestaltung von Resilienz

Die Bedeutung des Programms ergibt sich unmittelbar aus der Realität unserer Zeit: Tag eins blickt unter dem Titel "The New World Order" auf das Ende des transatlantischen Westens, wie wir ihn kannten. Was bedeuten die massiven politischen Umwälzungen für Europas kulturelle Selbstbestimmung? Wenn zentrale historische Errungenschaften wie Mitbestimmung und Rechtsstaatlichkeit zur Disposition stehen, muss Europa seinen eigenen normativen Boden festigen und das Verhältnis von Kultur und Politik neu justieren.

Am zweiten Tag widmet sich der Kongress den handfesten Gefahren: „Kulturelle Infrastrukturen unter Beschuss“. Die Diagnose ist bitter: Gezielt werden Schlüsselpositionen umbesetzt, Programme gestrichen. In der Konsequenz schrumpfen zivilgesellschaftliche Gestaltungsspielräume weltweit. Doch der BONN SUMMIT verharrt bewusst nicht in moralischer Empörung oder bei symbolischen Freiheitsrufen. Es geht um Resilienz. In parallelen "Expert Labs" und "Deep Dives" werden sektorübergreifend Strategien entworfen, mit denen sich Institutionen wappnen können. Ob der Umgang mit Desinformation und Deepfakes, die Souveränität europäischer Medienplattformen oder der Schutz der wissenschaftlichen Integrität – die Debatten gehen in die Tiefe.
 

Grafik: Zitat von Sven Sappelt über Angriffe auf Kunst, Wissenschaft, Medien und NGOs.


Kultur als demokratischer Kompass

Am dritten Tag mündet das Forum schließlich in die gemeinsame Arbeit an Leitbildern und Zukunftsnarrativen, die es Europa ermöglichen, eine neue Führungsrolle auszufüllen, ohne in alte Fehler zu verfallen. Die selbstkritische Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit zählt hierzu ebenso wie die Neubewertung universeller Konzepte, zum Beispiel Menschenrechte oder Weltgemeinschaft. 
 

Ein globales Netzwerk des Miteinanders

Damit dieses anspruchsvolle Vorhaben auch tatsächlich gelingt, wurden eine ganze Reihe von herausragenden Köpfen und Vordenker*innen eingeladen. Dazu zählen beispielweise Glenn Micallef (EU-Kommissar für Kultur), Sven Lehmann (Vorsitzender des Kulturausschusses des Deutschen Bundestages), Marion Ackermann (SPK), Omri Boehm (New School New York), Matej Drlička (Open Culture! Bratislava), Siri Hummel (Maecenata Institut), Dominika Kasprowicz (Villa Decius), Elizabeth Larison (National Coalition Against Censorship), Claus Leggewie (Politikwissenschaftler), u.v.m.
 

Herzliche Einladung zur Mitgestaltung und Aufforderung zur Mitverantwortung

Für Besucher*innen des BONN SUMMITs bietet das Forum weit mehr als den passiven Konsum exzellenter Keynotes. Er ist eine Einladung, ja geradezu eine Aufforderung, selbst aktiv zu werden, mitzureden und mitzugestalten. Demokratie ist – wie es so schön heißt – eine Mitmachveranstaltung. Dafür bietet die Bundeskunsthalle nun eine ganz besondere Gelegenheit. Lasst sie uns nutzen. Die Zeit für kooperatives Handeln ist jetzt!