Rückblick 2020

Alle Monopol-Podcasts des Jahres zum Nachhören

2020 haben wir gemeinsam mit Detektor.fm und vielen aufregenden Gästen wieder die Kunst-Themen des Jahres in unserem "Kunst und Leben"-Podcast diskutiert. Hier sind alle Folgen zum Nachhören


Ein Museum ist kein Tempel

Lange genug waren Museen heilige Hallen der Hochkultur, die gar nicht für alle da sein wollten. Das ändert sich jetzt. Im Monopol-Podcast geht es um die Entstaubung von Institutionen und die Strategien für eine diversere und gerechtere Kultur.

Mehr als Nofretete bestaunen: Museen ringen um eine neue Zugänglichkeit
Foto: dpa

Mehr als Nofretete bestaunen: Museen ringen um eine neue Zugänglichkeit

Fotografie und Weiblichkeit: Wer darf welchen Körper wie zeigen?

Moderatorin Sara Steiner diskutiert mit Monopol-Chefredakteurin Elke Buhr, Monopol-Redakteurin Silke Hohmann, Kuratorin Nadine Barth und Fotografin Pola Sieverding über die neue Fotografie von Frauen: Ist die Erotik ein Mittel zur Ermächtigung? Oder werden doch nur wieder sexistische Stereotypen bedient?

Kate Bellm "Ash", 2018 (Detail)
Coiurtesy die Künstlerin

Kate Bellm "Ash", 2018 (Detail)

Wo geht's hier nach oben? Kunst und Karriere auf Instagram

Warum haben manche Künstler*innen Erfolg - und andere nicht? Liegt es wirklich nur an der Qualität der Werke? Der Monopol-Podcast bespricht Kunst und Karriere und neue Möglichkeiten, gesehen zu werden.

Der Nukleus der zeitgenössischen Kunst. Sind wir alle Künstler?

Joseph Beuys hat die Kunstwelt für immer verändert. Im Monopol-Podcast geht es diesmal um seinen Einfluss auf die Gegenwart - und die Pläne für das große Jubiläumsjahr 2021.

Foto: Lothar Wolleh [GFDL CC-BY-SA-3.0] via Wikimedia Commons
Foto: Lothar Wolleh [GFDL CC-BY-SA-3.0] via Wikimedia Commons
Joseph Beuys während der Aktion Filz-TV, Kopenhagen 1966

Alexander Kluge über Corona

Corona trifft die Kunstwelt hart. Welche Hilfen brauchen Künstlerinnen und Künstler jetzt? Wie funktioniert eine kosmopolitische Kunstwelt ohne Reisen? Und was bewegt Alexander Kluge in der Krise?

Zwei Musiker protestieren in Schwerin für mehr Unterstützung für freie Künstlerinnen und Künstler
Foto: dpa

Zwei Musiker protestieren in Schwerin für mehr Unterstützung für freie Künstlerinnen und Künstler

Die Neuentdeckung des Keith Haring

Keith Harings Malerei wurde lange als zu populär und kommerziell abgetan, aber gerade in der Krise bekommen seine bunten Männchen neue Relevanz. Im aktuellen Monopol-Podcast geht es um Harings Renaissance im Museum und die Frage, wie massentauglich Kunst sein soll.

Keith Haring 1984 im Stedelijk Museum in Amsterdam
Foto: Nationaal Archief, CC BY 4.0

Keith Haring 1984 im Stedelijk Museum in Amsterdam

Kunst für alle?

Christo hat mit seiner Kunst die Massen bewegt - dabei sah er das selbst ganz anders. Im Monopol-Podcast kommt er ein letztes Mal zu Wort. Außerdem geht es um die Frage, wie Kunst Gemeingut werden kann.

Christo und Jeanne-Claude "Wrapped Reichstag", Berlin, 1971 bis 1995
Foto: Courtesy Studio Christo und Jeanne-Claude

Christo und Jeanne-Claude "Wrapped Reichstag", Berlin, 1971 bis 1995

Neue Perspektiven und verschlafene Potenziale

Im September füllt sich der Kunstkalender in Berlin mit Art Week, Gallery Weekend und der Berlin Biennale. Was gibt es da Interessantes zu sehen? Und was läuft aktuell schief im Berliner Kunstbetrieb?​​​​​​ Wir haben uns umgehört.

Besucher schauen während der Berlin Art Week 2019 bei einer Führung durch das Haus der Statistik aus dem Gebäude
Foto: dpa

Besucher schauen während der Berlin Art Week 2019 bei einer Führung durch das Haus der Statistik aus dem Gebäude

Hito Steyerl, Simon Denny und die Tech-Kunst

Digitale Technologien verändern die Gesellschaft. Aktuelle Ausstellungen von Hito Steyerl und Simon Denny in Düsseldorf zeigen, wie die Kunst angemessen auf diese Disruption reagieren kann. Im Monopol-Podcast schauen wir uns das Werk der beiden genauer an

Hito Steyerl Ende September in der Kunstsammlung K21 in Düsseldorf
Foto: dpa

Hito Steyerl Ende September in der Kunstsammlung K21 in Düsseldorf

Sollten wir Warhols queere Identität betonen?

Eine neue Ausstellung zeigt Andy Warhol als queeren und migrantischen Künstler. Dabei hat der Pop-Art-Pionier selbst zu Lebzeiten mit der Verschleierung von Identitäten gespielt. Bringt es also etwas, ihn identitätspolitisch neu zu verorten?

Andy Warhol "Self-Portrait", 1986, Tate
© 2020 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc., Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York, Foto: Tate

Andy Warhol "Self-Portrait", 1986, Tate

Kunst als globaler Diskurs

Okwui Enwezor hat als Kurator den Blick der Kunstwelt geweitet und neue Perspektiven ins Museum gebracht. In New York eröffnet nun eine Ausstellung, an der er bis kurz vor seinem Tod im Jahr 2019 gearbeitet hat, und die brisanter nicht sein könnte.

Foto: dpa
Foto: dpa

Der damalige Direktor Okwui Enwezor 2011 bei einer Pressekonferenz im Haus der Kunst in München