New Yorker Kunstmessen

Armory Show zieht teilweise um, Volta wird verschoben

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Kurz vor ihrem Start in der kommenden Woche muss die New Yorker Kunstmesse Armory Show umplanen: Ein Drittel der Aussteller wird wegen baulicher Mängel umziehen. Die Parallelmesse Volta wird verschoben

Die New Yorker Kunstmesse findet normalerweise in den Hafenanlagen an der westlichen Küste Manhattans statt. Pier 92 ist dort der Ort für Aussteller, die klassische Moderne zeigen, Pier 94 bietet Platz für Galerien mit zeitgenössischer Kunst. Hier präsentieren der größte Teil der Aussteller Platz ihre Stände, darunter internationale blue-chip-Galerien. Doch Pier 92 weist bauliche Mängel auf, sodass die Stände auf Pier 90 und 94 aufgeteilt werden, die sich in Laufweite des ursprünglichen Veranstaltungsorts befinden. Lounges und die Plattform-Sektion sollen jedoch im Pier 92 verbleiben und die Aufteilung der Messestände soll sich beim neuen Verantsaltungsort nicht wesentlich verändern. Allerdings ist Pier 90 normalerweise der Ort für die Parallelmesse Volta, die nun bis auf Weiteres verschoben werden muss. 

Armory-Direktorin Nicole Berry sei am Mittwoch vergangener Woche über die Schäden unterrichtet worden. "Leider entzieht sich die Situation unserer Kontrolle", sagte Berry. "Unsere höchste Priorität gilt der Sicherheit der Aussteller, Besucher und der gezeigten Kunst, und wir arbeiten rund um die Uhr daran, einen nahtlosen Übergang zu ermöglichen." Keine Aussteller hätten ihre Teilnahme zurückgezogen, sagte Berry der Website "Artnet News".

Die Kunstmesse findet seit 1994 jährlich statt. Zunächst wurde sie im Gramercy Hotel in New York von fünf Kunsthändlern veranstaltet, seit 2001 in dem Hafendistrikt am Hudson River. Volta hingegen konzentriert sich auf kleinere Galerien, die ein oder zwei Künstler zeigen. "Wir haben uns geeinigt, dass eine stark modifizierte Version der diesjährigen Ausgabe zu Lasten der Galerien, Künstler und der Besucher ginge", sagt die künstlerische Leiterin, Amanda Coulson. Es sei eine Erstattung der Anreisekosten vorgesehen. Volta, die einen weiteren Standort in Basel hat, sollte in New York 70 Galerien ausstellen, unter anderem aus Korea und Lettland.

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