Beate Gütschow über ein Hoffnungsbild von Bruegel

Der schmale Korridor der Normalität

Pieter Bruegel der Ältere "Spes (Hoffnung)", 1559/60
Foto: ALBERTINA, Wien

Pieter Bruegel der Ältere "Spes (Hoffnung)", 1559/60

Künstlerin Beate Gütschow beleuchtet den Bruegels Kupferstich "Spes (Hoffnung)": Mitten in einer Flutkatastrophe zeigt die weibliche Figur, dass Hoffen und Handeln untrennbar sind – ein Bild, das erschreckend real unsere Gegenwart widerspiegelt

Mir begegnete dieser Kupferstich in Basel, als ich dort auf einer Durchreise übernachtete. Am frühen Abend ging ich spazieren und besuchte eher zufällig die Ausstellung "Pieter Bruegel d. Ä.: Kupferstiche und Radierungen". Ich entdeckte dort den Zyklus "Sieben Tugenden und sieben Todsünden", der…

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