Museum Ludwig

Bereits 250.000 Besucher in Kölner Kusama-Ausstellung

Eine Ausstellung zum Werk der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama zieht in Köln Besuchermassen an - der Direktor freut sich ganz besonders über eine bestimmte Gruppe

Die Yayoi-Kusama-Ausstellung im Museum Ludwig in Köln hat bisher 250.000 Besucher angezogen. Der Publikumszuspruch sei ungebrochen, teilte das Museum mit. Die Wochenenden im Juni seien bereits ausverkauft. Die Ausstellung läuft noch bis zum 2. August.

Wer sie sehen will, muss vorab online buchen. Vor Ort könne man keine Tickets erwerben, sagte eine Museumssprecherin. Die Ausstellung gehöre zu den erfolgreichsten in der Geschichte des Museums. Ob sie am Ende einen Rekord aufstellen werde, müsse man abwarten.

Für viele junge Menschen der erste Museumsbesuch

"Wir freuen uns riesig, dass die Ausstellung von Yayoi Kusama so viele Menschen begeistert", sagte Museumsdirektor Yilmaz Dziewior. "Besonders klasse finden wir, dass so viele junge Menschen kommen, die teils noch nie ein Museum besucht haben. Wir hoffen sehr, dass der Funke, der hier entzündet wird, weiterträgt und zum Wiederkommen motiviert."

Die Schau zeigt 300 Werke der heute 97-jährigen Yayoi Kusama von frühen Kinderzeichnungen bis zur Gegenwart. Das Spektakulärste ist ein riesiger Raum, der ganz von gepunkteten Krakenarmen durchzogen wird. Als Besucher läuft man dazwischen umher und geht in dem psychedelischen Punkte-Kosmos auf.

Von Köln aus zieht die Ausstellung ins Stedelijk Museum in Amsterdam weiter, wo sie ab Mitte September zu sehen ist.