Kunstmarkt im Umbruch

Wie digitale Formate neue Wege weisen können

Messen mit ihrer Hallenbeleuchtung und gleichförmigen Kojenstruktur sind ungeeignet für Screens oder immersive Installationen
Foto: Thomas Banneyer/dpa

"Wie ein Supermarkt, in dem die Waren in immer gleichen Regalen stehen": Messen wie die Art Cologne mit Hallenbeleuchtung und gleichförmigen Kojen sind für Screens oder immersive Installationen eher ungeeignet

Der klassische Kunstmarkt hängt an Prämissen, die nicht mehr stimmen. Digitale Kunst setzt auf Teilhabe statt Rekorde – und könnte so neuen Schwung bringen

Warum steckt der Kunstmarkt in der Krise? Weil die Zahlen schlecht sind. Auktionsergebnisse schlecht, Messeumsätze schlecht, Stimmung im Keller. Bezöge die Einordnung des Marktgeschehens den allseits bekannten Umstand mit ein, dass Kunst mehr ist als ihr monetärer Wert, sähe die Sache vielleicht anders aus. Aber das jahrzehntelang gängige Narrativ von der Höchstsumme als Erfolgs- und…

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