ZukunftsGut-Preis 2018

Commerzbank-Stiftung zeichnet drei Institutionen mit dem Preis für Kulturvermittlung aus

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Die Commerzbank-Stiftung zeichnet das Staatsschauspiel Dresden mit ZukunftsGut, dem Preis für institutionelle Kunstvermittlung aus

In diesem Jahr wird die Auszeichnung zum ersten Mal vergeben. Das Staatsschauspiel Dresden nehme mit seinem Bürgerbühnen eine Vorreiterrolle ein, hieß es in der Jurybegründung. Damit biete das Theater ein Höchstmaß an Beteiligung: "Die Impulse von außen verändern den internen Blick auf das kulturelle Erbe und die Arbeit daran. Ein Fluss kommt in Gang, in dem sich das Theater mit der Gesellschaft bewegt und weiterentwickelt", sagte Astrid Kießling-Taşkın vom Vorstand der Stiftung und zuständig für Kultur. 

"Ursprünglich wollten wir nur eine Institution auszeichnen", erläuterte Kießling-Taşkın: "Wir haben uns jedoch entschieden, das Preisgeld um ins­gesamt 30.000 Euro für den Zweit- und Drittplatzierten zu erhöhen. Grund ist die Konsequenz, mit der alle drei Häuser Kulturvermittlung wagen." Den zweiten und dritten Platz belegten das Historische Museum Frankfurt und das Theater Oberhausen. 

Bei der Auswahl war wichtig, dass die Kulturvermittlung fest in den Institutionen verankert und das Publikum in die Präsentation des kulturellen Erbes einbezogen ist. In der Jury von ZukunftsGut 2018 saßen Inez Boogaarts, Geschäftsführerin der Zukunftsakademie Nordrhein-Westfalen, Tom Braun, Geschäftsführer der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung, Teresa Darian, Spezialistin kulturelle Bildung in der Kulturstiftung des Bundes, Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Vorstand Deutscher Bühnenverein, Max Hollein, Generaldirektor Metropolitan Museum New York, Astrid Kießling-Taşkın, Vorständin Commerzbank-Stiftung, Uwe Koch, Koordinator Europäisches Kulturerbejahr 2018 in Deutschland (Geschäftsstelle Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz), Birgit Mandel (fachliche Leitung), Professorin für Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim und Stiftungsratsmitglied der Commerzbank-Stiftung und Sabine Rückert, stellvertretende Chefredakteurin von "Die Zeit". 

 

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