Gruppenschau "BRD" in Berlin

Dann mach doch rüber

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Die Berliner Sammlung Haubrok Foudation erkundet mit der Gruppenausstellung "BRD" deutsch-deutsche Beziehungen

Die Stiftung des Sammlers Axel Haubrok liegt tief im Berliner Osten, und das ist zum Gallery Weekend mehr als eine geografische Angabe. Die Gruppenschau "BRD" beleuchtet die historische Verwendung des Kürzels, das die DDR-Propaganda gern benutzte, um die Bundesrepublik zu reduzieren, was der Bonner Regierung missfiel, die westdeutsche Linke aber nur zu gern aufgriff.

Heute wiederum assoziiert man mit BRD eher neutral die Zeit vor dem Mauerfall. Werke unter anderem von Christoph Büchel, Christopher Muller (Bild), Manfred Pernice, Gerhard Richter, Karin Sander, Andreas Slominski und Wolfgang Tillmans greifen Themen wie die schleppende Aufarbeitung der Nazizeit, Konsumwut und Pief, RAF-Terror und die nachwendliche Überheblichkeit der BRD gegenüber dem Osten auf.

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