Jahresrückblick

Foto von Flut-Katastrophe wird "NRW-Pressefoto 2021"

Ein Bild von der Flut-Katastrophe ist am Montag im Düsseldorfer Landtag ausgezeichnet worden als "NRW-Pressefoto 2021"
Foto: Benjamin Westhoff/Landtag NRW/dpa

Ein Bild von der Flut-Katastrophe ist am Montag im Düsseldorfer Landtag ausgezeichnet worden als "NRW-Pressefoto 2021"

Ein Bild von der Flut-Katastrophe ist diese Woche im Düsseldorfer Landtag als "NRW-Pressefoto 2021" ausgezeichnet worden

Für das Motiv aus Bad Münstereifel wurde der der Fotograf Benjamin Westhoff vom "Bonner Generalanzeiger" mit dem ersten Platz geehrt. Unter dem Titel "Er-schöpft" zeigt es einen Mann mit traurigem Blick, der Schlamm aus dem Kellerfenster seines Hauses schöpft.

Landtagspräsident André Kuper sagte laut  Mitteilung: "Das NRW-Pressefoto 2021 macht die Bilder des Jahres wieder lebendig: die unfassbare Gewalt und Zerstörung der Unwetterkatastrophe, Menschen, die vor dem Nichts stehen." Solche Momente, Geschichten und Emotionen lieferten Pressefotografinnen und -fotografen. "Sie sind überall dort in Nordrhein-Westfalen, wo Nachrichten entstehen: in den Flutgebieten, bei der Impfung gegen die Corona-Pandemie oder bei politischen Entscheidungen." Diese Arbeit sei unersetzlich für die Demokratie.

Der Landtag hatte den Journalistenpreis in diesem Jahr zum vierten Mal ausgeschrieben. 79 Fotografinnen und Fotografen reichten den Angaben zufolge insgesamt 349 Bilder ein. Fünf von ihnen bewarben sich mit insgesamt 21 Fotos um den Nachwuchspreis (bis 30 Jahre). Die gestifteten Preisgelder betragen insgesamt 19.000 Euro.

Erstmals wurde der Nachwuchspreis per Publikumswahl zwischen zwei zuvor von einer Jury ausgewählten Motiven ermittelt. In dieser Kategorie gewann Reuters-Fotograf Leon Kügeler mit seinem Foto "Zahnarztbesuch in Corona-Zeiten". Die Ausstellung der 35 Fotos, die die Jury aussuchte, sind bis zum 12. Januar in der Bürgerhalle und auf der Internetseite des Landtags zu sehen. 13 der 35 Fotos seien in den Flutgebieten in NRW entstanden, teilte der Landtag mit. Daneben sei die Corona-Pandemie prägend gewesen.