Kunstmesse in der Schweiz

Die Art Basel in Zahlen

Installationsansicht: großformatiges Gemälde mit Zahlen und Codefragmenten; Betrachter rechts.
© Avery Singer. Foto: Lance Brewer. Courtesy the artist and Hauser & Wirth

Nummern überall: Hauser & Wirth zeigt "Shit Coin Maxi", 2025, von Avery Singer

Gerade steht die Kunstwelt wieder ganz im Zeichen der Art Basel. Einige Fakten und Zahlen zur diesjährigen Ausgabe der Schweizer Kunstmesse  

290

An der diesjährigen Art Basel nehmen 290 Galerien aus 43 Ländern teil. 21 von ihnen sind erstmals auf der Messe vertreten.

59600000000

Laut dem aktuellen "Global Art Market Report", den Art Basel gemeinsam mit der Großbank UBS jährlich veröffentlicht, stieg das weltweite Volumen der Kunstverkäufe 2025 um vier Prozent auf rund 59,6 Milliarden US-Dollar. Bei den Sammlergewohnheiten führen weiterhin die Babyboomer bei den durchschnittlichen Ausgaben für Kunst und Antiquitäten. Millennials und die Generation Z geben dagegen besonders viel für Luxusgüter und Design aus.

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Mit "Basel Exclusive" startet die Messe eine neue Initiative, die das unmittelbare Kunsterlebnis stärken soll. Teilnehmende Galerien aus dem Hauptsektor halten dafür mindestens ein bedeutendes Werk, eine Auswahl von Arbeiten oder sogar ganze Präsentationen aus allen Vorab-Previews, Online-Viewing-Rooms und Vorverkäufen zurück. Die Werke wurden erstmals bei der VIP-Eröffnung am Dienstag gezeigt.

94000000

Die französische House-Formation Daft Punk hat im Verlauf ihrer Karriere schätzungsweise 80 bis 94 Millionen Tonträger verkauft. Allein der Hit "Get Lucky" wurde mehr als 13 Millionen Mal abgesetzt. Obwohl sich das Duo 2021 auflöste, ist Thomas Bangalter in diesem Jahr auf der Art Basel präsent. Gemeinsam mit dem Künstler Julian Charrière realisiert er eine immersive Installation in der Halle gegenüber dem Messegelände, die am Samstag mit einer großen Party aktiviert wird.

1000

Die Installation "A Libation in Uncertain Times" (2024) von Theaster Gates besteht aus mehr als 1000 Sake-Flaschen, die auf traditionellen Holzregalen arrangiert sind. Das Werk verwandelt Handwerk, Ritual und materielle Erinnerung in eine kontemplative skulpturale Umgebung und wird im Sektor "Unlimited" gezeigt.

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Über die Teilnahme an der Art Basel entscheidet ein Auswahlkomitee aus sieben Galeristinnen und Galeristen: Sadie Coles (London), Peter Freeman (New York/Paris), Atsuko Ninagawa (Tokio), Franck Prazan (Paris), Prateek Raja (Kolkata), Niccolò Sprovieri (London) und Bärbel Trautwein (Berlin).