60 Jahre PIN

Die Freunde der Pinakothek laden zur Jubiläumsauktion

Am Samstag hebt sich in der Rotunde der Münchner Pinakothek der Moderne wieder der Auktionshammer – und diesmal aus besonderem Anlass: Der Freundeskreis des Museums wird 60

Zum Jubiläum lädt der PIN-Förderverein zur Benefizauktion "Hands up for Art". Die Versteigerung findet ab 20 Uhr im Museum statt und wird zusätzlich als Livestream übertragen; erstmals seit Jahren gibt es keine Online-Auktion, geboten wird klassisch im Saal, schriftlich oder telefonisch. Die 53 Lose sind noch bis Freitag in der Pinakothek der Moderne zu sehen.

Die Jubiläumsausgabe zum 60-jährigen Bestehen des Pin-Fördervereins versammelt ein Line-up, das die Geschichte des Hauses widerspiegeln soll: von Klassikern der Moderne bis zu international gefragten Positionen der Gegenwart. Unter den Künstlern und Künstlerinnen: Gerhard Richter, Sigmar Polke, Isa Genzken, Günther Förg, Alexander Calder, Sean Scully, Thomas Bayrle, Dan Graham, Rodney Graham, Cosima von Bonin, Katharina Grosse, Paola Pivi, Yael Bartana, Marcel Odenbach, Grace Weaver, Martine Syms oder Teresa Pagowska.

Das Highlight: ein Sigmar-Polke-Rasterbild

Viele Lose knüpfen direkt an aktuelle Ausstellungen an: Thomas Scheibitz etwa, dem die Pinakothek derzeit eine große Schau widmet; Almut Heise, gezeigt in der Staatlichen Graphischen Sammlung 2024; Sheila Hicks, deren monumentale Textilinstallationen auf Herrenchiemsee zu sehen waren, oder Iman Issa, ab kommender Woche im Lenbachhaus präsent. Außerdem dabei: Paola Pivis kleiner "Federbär" aus der Ausstellung "Eccentric".

Im Zentrum der Auktion steht ein großformatiges Rasterbild von Sigmar Polke. Dazu gesellen sich Arbeiten von Alvaro Barrington, Pamela Rosenkranz, Kaspar Müller, Friedrich Kunath oder John Armleder. Das Spektrum der Preisklassen reicht von niedrigschwelligen Einstiegspreisen bis zu wertvollen Spitzenlosen.

Die Einnahmen fließen in Ausstellungen, Ankäufe und Vermittlungsprogramme der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, der Staatlichen Graphischen Sammlung, der Neuen Sammlung, des Architekturmuseums sowie des Museum Brandhorst.